Spargelcremesuppe wie von Oma - klassisches Grundrezept mit Mehlschwitze

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Wenn im Frühjahr der erste frische Spargel auf den Tisch kommt, ist es Zeit für leckere Spargelsuppe. Nach Omas Rezept mit weißem Spargel und Mehlschwitze gelingt sie besonders cremig und richtig aromatisch - die Spargelschalen werden nämlich mitverwendet. So einfach kochst du klassische Spargelcremesuppe!

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  • Zubereitungszeit:
    60 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach
Vegetarisch

Zutaten

Personen

1 kg weißer Spargel

Salz

Zucker

50 g Butter

50 g Mehl

200 g Schlagsahne

weißer Pfeffer

2-3 EL Zitronensaft

Kerbel

Zubereitung

1

Spargel gründlich waschen. Anschließend schälen und holzige Enden abschneiden. 1,25 Liter Wasser mit Salz und 1 Prise Zucker aufkochen. Spargelschalen zugeben und zugedeckt ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.

Klassische Spargelsuppe Rezept
Mit einem Spargelschäler geht das Spargel schälen schnell und einfach. Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
2

Inzwischen Spargel in Stücke schneiden. Spargelschalen abgießen, gut abtropfen lassen und Spargelwasser dabei auffangen. Spargelwasser zurück in den Topf gießen, aufkochen und Spargelstücke zufügen. Ca. 15 Minuten garen. Spargel abgießen, Spargelwasser auffangen und 1 Liter Flüssigkeit abmessen.

Klassische Spargelsuppe Rezept
Spargelschalen mit einem Sieb abgießen, dabei das Spargelwasser auffangen. Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
3

Butter in einem Topf erhitzen, mit Mehl bestäuben, anschwitzen und unter ständigem Rühren nach und nach mit Spargelwasser und Sahne ablöschen. Aufkochen, 5 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Spargel zufügen, nochmals kurz erhitzen. Mit Kerbel garnieren und servieren.

Klassische Spargelsuppe Rezept
Dank Mehlschwitze und Sahne gelingt die Spargelsuppe richtig schön cremig. Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG

Nährwerte

Pro Person

  • 343 kcal
  • 8 g Eiweiß
  • 27 g Fett
  • 18 g Kohlenhydrate

Omas Spargelcremesuppe - Spargelschale bringt Extra-Aroma

Damit das Kochwasser auch den vollen Geschmack des Spargels annimmt, kocht Oma die Schale einfach mit etwas Zucker und Salz auf. So ensteht ein aromatischer Sud, der der Spargelsuppe geschmachliche Tiefe verleiht.

Zum Spargel schälen empfehlen wir einen guten Spargelschäler. Der liegt gut in der Hand und sorgt dafür, dass die Schale dünn und gleichmäßig abgezogen wird – so bleibt mehr vom feinen Spargel übrig.

Schnelle Spargelcremesuppe nur aus Spargelsud

In der Spargelsaison lohnt es sich den Sud vom Spargel kochen immer aufzubewahren. Für eine schnelle Spargelsuppe kannst du nämlich auch einfach nur übriges Spargelwasser verwenden. Dafür einfach wie im letzten Schritt oben zubereiten und die Spargelsuppe ist in nur 10 Minuten fertig.

Spargelwasser aufbewahren und einfrieren

Mein Tipp für längere Haltbarkeit: Ausgekühlt und in ein sauberes, gut verschlossenes Glas abgefüllt lässt sich Spargelwasser 2-3 Tage im Kühlschrank lagern. Für längere Haltbarkeit kannst du es auch in Gefrierbeutel oder Eiswürfelformen füllen und einfrieren. So hält es mindestens 3 Monate und dient in der Spargelsaison als aromatische Basis für Spargelsuppe, Spargelrisotto oder Spargelsoßen. Je nach Einfrierdauer kann der Sud allerdings an Aroma verlieren - dann einfach nochmal Nachwürzen!

Beliebte Toppings für Spargelcremesuppe

Spargelcremesuppe mit Lachs, Pumpernickelbrösel und Kräutern
Mit dekorativen und würzigen Toppings kannst du Spargelcremesuppe lecker verfeinern Foto: LECKER @ Bauer Media Group

Spargelsuppe nach Omas Grundrezept ist ein leckerer Allrounder unter den Frühlingssuppen. Sie schmeckt ganz klassisch zubereitet super lecker, macht aber mit ausgewählten Gewürzen und raffinierten Toppings noch mehr her - ideal für das Ostermenü, den Brunch oder ein gemütliches Dinner mit Freunden und Familie:

  • Gebratene Spargelspitzen

  • Knusprige Croutons

  • Pumpernickelbrösel

  • Crème fraîche

  • Geröstete Mandeln

  • Schinkenwürfel oder Rinderfiletstreifen

  • Räucherlachs oder Krabben

  • Frischer Kerbel, Dill oder Schnittlauch

Spargelcremesuppe kochen: Gelingtipps & Fehler vermeiden

Damit Spargelcremesuppe richtig cremig, aromatisch und ausgewogen gelingt, helfen diese einfachen Tipps:

  • Spargel nicht zu lange kochen: Zu langes oder stark sprudelndes Spargel kochen kann Bitterstoffe lösen – besser sanft köcheln lassen. Außerdem: Spargel gründlich schälen, Schalen nicht länger als 15–20 Minuten auskochen und mit einer Prise Zucker, etwas Zitronensaft abschmecken.

  • Suppe ist zu dünn: Ist dir die Spargelsuppe zu dünn geraten, kannst du zum Binden ein Eigelb mit etwas Sahne verquirlen und unter die fertige Suppe rühren. Wichtig: Danach darf die Suppe nicht mehr kochen, da das Ei sonst gerinnt. Alternativ hilft es auch einen Teil der Suppe samt Spargelstücken zu pürieren, um die Konsistenz anzudicken.

  • Suppe ist nicht cremig genug: Sahne, Crème fraîche oder ein Stück kalte Butter unterrühren und optional durch ein Sieb passieren.

  • Sehr dicke Spargelstangen: Eventuell längs halbieren und etwas länger garen.

  • Sehr dünne Spargelstangen: Kürzere Garzeit einplanen, damit er nicht zerkocht.

  • TK-Spargel: Nicht auftauen, direkt gefroren garen und eine kräftige Brühe als Basis verwenden, da Schalen für einen Fond fehlen.

Spargelcremesuppe vegan zubereiten

Für eine vegane Spargelcremesuppe ersetzt du die Butter am besten durch mildes Öl oder eine geschmacksneutrale Margarine. Statt klassischer Sahne eignen sich Hafer-, Soja- oder Cashewsahne – achte darauf, ungesüßte Varianten zu verwenden, damit der feine Spargelgeschmack nicht verfälscht wird. Zum Andicken kannst du angerührte Speisestärke verwenden, die du in die leicht köchelnde (nicht stark kochende) Suppe einrührst. Auch pflanzliche Sahne sollte erst zum Schluss bei niedriger Hitze zugegeben werden, damit sie nicht ausflockt und die Suppe schön cremig bleibt.

Spargelsuppe kalorienarm zubereiten

Für eine kalorienärmere Spargelcremesuppe kannst du Sahne durch Milch, Kochsahne (15 %) oder pflanzliche Light-Alternativen ersetzen. Statt einer klassischen Mehlschwitze lässt sich die Suppe auch teilweise mit fein püriertem Spargel binden, was Kalorien spart und trotzdem Cremigkeit bringt. Zusätzlich kannst du die Buttermenge reduzieren oder nur zum Abschmecken am Ende etwas verwenden.

Weitere Fragen zu Spargelcremesuppe:

Für eine klassische Spargelcremesuppe eignet sich frischer, regionaler weißer Spargel. Er sorgt für den milden, leicht nussigen Geschmack. Alternativ kannst du auch grünen Spargel verwenden, der ist kräftiger im Aroma, oder beide Sorten kombinieren. Dann solltest du jedoch auf die Spargel Kochzeiten achten. Tipp: Je frischer der Spargel, desto intensiver wird der Geschmack der Suppe.

Ja, Spargelcremesuppe lässt sich auch mit TK-Spargel problemlos zubereiten – gib ihn dafür direkt gefroren in die heiße Brühe und taue ihn nicht vorher auf. Da Tiefkühlspargel meist bereits geschält und blanchiert ist, eignet er sich weniger für einen intensiven Spargelfond, kann aber gut püriert oder als Einlage verwendet werden. Für mehr Aroma empfiehlt sich eine kräftige Gemüsebrühe als Basis sowie etwas Butter, Zucker oder Zitronensaft zum Abschmecken. Frischer Spargel ist geschmacklich intensiver, doch TK-Spargel ist eine praktische Alternative für die schnelle Küche.

In eine klassische Spargelcremesuppe gehören eher milde Gewürze, damit das feine Spargelaroma im Vordergrund bleibt. Unverzichtbar sind Salz, (weißer) Pfeffer sowie Muskatnuss, die den Spargelgeschmack perfekt unterstreichen. Zitronensaft oder etwas -abrieb heben den Geschmack, eine Prise Zucker gleicht Bitterstoffe aus. Außerdem kannst du Spargelsuppe noch mit diesen Zutaten verfeinern:

  • Frische Kräuter: z.B. Kerbel, Schnittlauch oder Petersilie

  • Cayennepfeffer oder Chiliflocken: pikante Schärfe

  • Gemüsebrühe: als aromatische Basis

Damit die Spargelcremesuppe schön hell bleibt, solltest du den Spargel nur sanft köcheln lassen und nicht sprudelnd kochen, da zu hohe Hitze die Farbe stumpf oder gräulich werden lässt. Auch zu langes Garen dunkelt die Suppe nach. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft stabilisiert die helle Farbe zusätzlich und verhindert Oxidation – dabei wirklich nur wenig verwenden, damit der feine Spargelgeschmack nicht überdeckt wird.

Spargelcremesuppe lässt sich prima vorbereiten. Im Kühlschrank hält sie sich gut abgedeckt ca. 3 Tage. Luftdicht verschlossen in geeignete Behälter oder in einem Gefrierbeutel eingefroren, kannst du die Suppe mindestens 3 Monate lagern. Am besten frierst du sie ohne Sahne ein, da Milchprodukte beim Auftauen leicht ausflocken können. Zum Auftauen langsam und schonend erwärmen und die Sahne erst zum Schluss unterrühren, damit die Suppe wieder schön cremig wird.

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