Damastmesser – Die besten Messer aus Damaststahl im Vergleich & Test
Ob Gemüse, Fleisch oder Fisch: Das Damastmesser ist eines der hochwertigsten Messer und ein echter Allrounder. Aber was macht es eigentlich so besonders? Und worauf müssen wir beim Kauf achten? Wir beantworten euch alle Fragen rund ums Damastmesser!
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Profis und Hobbyköche wissen den Wert eines scharfen und qualitativ hochwertigen Messers zu schätzen. Zu den beliebtesten Kochmessern gehören zweifellos die Damastmesser. Sie werden aus dem edlen, robusten und langlebigen Damaszenerstahl oder Damaststahl, kurz Damast, hergestellt.
Doch welches bezahlbare Damastmesser ist das Beste? Wie benutzt, reinigt und pflegt man die Messer? Alle Informationen zu Damastmessern, Griffen und unsere Bestenliste findest du hier.
Eins vorweg: Jedes Verbundmaterial aus mehreren Stahlschichten darf sich so nennen, auch wenn es maschinell gewalzt wurde. Originale Damastmesser werden aus mindestens 31 Lagen Metall von Hand geschmiedet und kosten ab vierstelligen Eurobeträgen.
Testsieger: Hoshanho Nakiri Damastmesser
Das Hoshanho Nakiri mit seiner 16 cm langen, vorne geraden Klinge aus 67-schichtigem Damaszenerstahl hat sich in meiner Küche bewährt.
In der japanischen Küche ist das Nakiri traditionell zum Schneiden von Gemüse gedacht. Dank seines 15-Grad-Schleifwinkels und 62 HRC-Härtegrads ist das Hoshanho-Damastmesser perfekt zum Schnippeln von widderborstigem Gemüse wie Pak Choi, Möhren, Sellerie, aber auch empfindlichem Schnittgut wie Champignons und Tomaten geeignet, aber auch bei Käse, Geflügel und Schinken schneidet es sehr gut ab.

Im Gegensatz zu den anderen Damastmessern läuft die Klinge des Hoshanho-Nakiris nicht spitz zu, sondern ist vorne gerade wie bei einem Hackebeil. Das gefällt mir vor allem bei der Verarbeitung großer Mengen, da das Risiko, sich in den Finger zu stechen, geringer ist. Außerdem kann ich mit der flachen Seite Gemüse aufnehmen und es direkt in die Pfanne geben.

Der leicht dreieckige, aber symmetrisch geformte Olivenholzgriff liegt sowohl in der rechten als auch in der linken Hand rutschfest und sicher in der Hand.
Scharf und solide: Klamer Santoku Damastmesser
Das Klamer Santoku überzeugt mit einer extrem scharfen Klinge aus 67 Lagen echtem japanischem Damaststahl und einer deutlich erkennbaren Wolkenstruktur.
Mit einem Schnittwinkel von 13 Grad schneidet es mühelos die harte Schale von Obst oder Gemüse, ebenso hauchdünne Schinkenscheiben. Auch für zartes Fleisch, wie Thunfischsteaks, ist es perfekt geeignet. Mit einem Preis von unter 100 Euro bietet dieses Messer hervorragende Qualität und ist ideal für die ersten eigenen Küche oder als vielseitiger Begleiter in der Ferienwohnung.

Der rutschfeste Olivenholzgriff sorgt für komfortablen Halt, selbst bei anspruchsvollen Schnitten. Linkshändern liegt die Form allerdings nicht so gut in der Hand!
Vom Starkoch: KAI Shun Premier Tim Mälzer Damastmesser
In der europäischen Kochmesserform ist das Kai Shun Premier Messer von Tim Mälzer meine Empfehlung. Die 16 cm lange Klinge besteht aus 32 Lagen japanischem Damaststahl.
Nutze das extrem scharfe Kochmesser aus Stahl für alle Schneidarbeiten in der Küche, jeder Schnitt gelingt im Test präzise, schnell und sauber. Egal ob Fleisch, Ananas oder Petersilie – Schnippeln gelingt mühelos.

Der ergonomisch geformte Griff aus Walnussholz liegt gut in der Hand und rutscht nicht ab. Fazit: Ein hochwertiges Kochmesser der mittleren Preisklasse.
HexClad Essential Messerset: Damast-Brotmesser
Der Hersteller HexClad hat sich mit dem britischen Sternekoch Gordon Ramsay zusammengetan, um das wunderschöne, sechsteilige HexClad Essential Damast-Messerset für den Hausgebrauch zu entwickeln.
Neben den großen Klingen des Santokus und des Kochmessers, bekomme ich ein Brotmesser, ein Office Messer und eine Gemüsemesser mit Damastklinge. Ein Office-Messer ist ein kürzeres Allzweck-Kochmesser mit gerader Klinge für vielfältige Aufgaben, vom Gemüseschneiden bis zum Fleischspicken. Der Begriff stammt aus dem Französischen: „salle d'office” bedeutet Vorbereitungsküche.
Die Damastklinge wertet ganz alltägliche Schneidearbeiten, die auf einmal richtiggehend Spaß machen!
Vorallem das Office Messer mit 13 cm Klinge und das Brotmesser mit Wellenschliff überzeugen mich im Test. Tomaten schneide ich mühelos, ohne die reifen Cherrytomaten auch nur minimal zu quetschen. Und das Roggenbrötchen mit harter Kruste lässt sich mühelos längs aufschneiden. Das Beste: Auch fürs Nachschärfen ist gesorgt, denn der passende Wetzstahl mit ebenso grünem Pakkaholz-Griff ist im Set dabei!
Das Bekannte: KAI Shun Classic Santoku
Das KAI Shun Classic ist das wohl bekannteste Santoku in Deutschland. Die 18 Zentimeter lange Klinge ist aus 32 Lagen Damaststahl geschmiedet. Die zusätzlichen Einkerbungen auf der Klinge nennt man Kullenschliff. Das dadurch entstehende Luftpolster verhindert, dass Schnittgut an der Klinge haften bleibt. Dennoch ist das charakteristische Muster deutlich erkennbar.

Der Griff besteht aus Pakkaholz, einem leichten, aber widerstandsfähigen Furnier aus mehreren Schichten. Die Fleischfasern schneiden auch bei schrägem Schnitt sauber ab. Weiche Zutaten wie Chorizo oder Tomaten werden ohne Quetschen geschnitten.

Damastmesser-Alternativen im Vergleich
Welches Küchenmesser aus Damast darf es für dein Budget und deinen Anspruch sein? Neben den oben getesteten Damastmessern gibt es noch diese Alternativen, die es auf unsere Favoriten-Liste geschafft haben.
Preis-Leistungs-Tipp: Damastmesser von Shan Zu
Das Damastmesser von SHAN ZU ist das absolute Schnäppchen in unserem Vergleich! Und das nicht ohne Grund: Das Modell besteht aus 67 Lagen Damast und das Muster auf der Damastklinge ist ein echter Hingucker.
Dank des ergonomischen G10-Griffs ist die Handhabung besonders angenehm, eine lange Lebensdauer und gute Korrosionsbeständigkeit runden unseren Favoriten in der Kategorie Schnäppchen ab.
Das Profi-Messer: Damastmesser von Schneidwerk
Das Damastmesser von Schneidwerk unterscheidet sich durch den rostfreien Edelstahl von anderen Modellen und kann sich dennoch auf jeden Fall sehen lassen! Die sehr scharfe Klinge besteht wie gewohnt aus 67 Lagen Damaszener Stahl und hat einem edlen Griff aus Hartholz. Überzeugend ist auch der Lieferumfang: Das Damastmesser kommt in einer schönen Geschenkbox zur Aufbewahrung.
Unser Spar-Tipp: Damastmesser-Set von Wakoli
Das Damastmesser von der Marke Wakoli kommt nicht allein, sondern gleich imSet mit vier verschiedenen Kochmessern. So ist man für jede Schnippel- und Schälarbeit bestens ausgerüstet! Auch der Griff lässt sich sehen, er besteht aus hochwertigem Pakkaholz. Mit etwa 130 Euro liegt das Messer-Set zwar deutlich über dem Preis für das japanische Messer aus Damast von Zeuß - allerdings bekommst du hier ja auch gleich vier Stück.
Fragen & Antworten zu Damastmessern
Was ist ein Damastmesser?
Ein Damastmesser ist ein Messer aus Damaszenerstahl. Der Damast selbst besteht aus mehreren Stahlschichten, die miteinander verschweißt sind, weshalb man auch von "gefaltetem Stahl" spricht. Entgegen der landläufigen Meinung sind die Lagen nicht an der Maserung zu zählen! Das professionelle Kochmesser ist in jeder Küche unentbehrlich und kann problemlos als Damast-Kochmesser, Damast-Brotmesser und für alle anderen Schneidarbeiten verwendet werden.
Woran erkenne ich ein hochwertiges Damastmesser?
Ein Messer aus Damast bzw. Damastmesser sollte mehrere Merkmale aufweisen, um tatsächlich authentisch zu sein:
Der Stahl hat ein markantes Muster auf der Klinge, das an Wellen oder Wolken erinnert.
Die Klinge des Küchenmessers ist gleichzeitig stabil und flexibel.
Wie oft muss ich mein Damastmesser schleifen?
Wer sein Damastmesser zuhause benutzt und nicht mehrere Stunden am Tag wie etwa professionelle Köche, kann sich grob alle zwei bis drei Jahre merken. Wie du deine Damastmesser schleifst und mit welchem Messerschärfer, erfährst du in unserem Test.
Generell lässt sich natürlich sagen, dass Messer eben dann geschliffen werden sollen, wenn die Klingen des Küchenmessers stumpf erscheinen und nicht mehr scharf schneiden wie am Anfang. Profis wissen jedoch, dass die Frage „Wie oft muss ich mein Messer schleifen?“ von vielen verschiedenen Faktoren abhängt und ebendieser Zeitpunkt maßgeblich beeinflusst werden kann:
Die richtige Schneideunterlage: Japanische Köche schwören auf Holzbretter für ihre Kochmesser. Als Faustregel gilt: Je weicher die Unterlage, desto besser für unsere Schneidemesser.
Die richtige Aufbewahrung: Tatsächlich sehen Messerblöcke oder Magnetwände für die Küchenwand nicht nur schön aus, sondern erfüllen einen Zweck: Scharfe Küchenmesser möchten gerne separat aufbewahrt werden!
Die richtige Reinigung: Das japanische Damastmesser aufgrund der vielen Lagen und dem Griff nicht in der Spülmaschine reinigen! Den Stahl des Küchenmessers besser mit ein wenig Spülmittel reinigen und anschließend so lange trocknen lassen, bis der Griff nicht mehr klamm ist.


























