Die besten Grillthermometer im Test
Hohe Hitze auf dem Grill verleiht Steak, Hähnchen und Co. den besonderen BBQ-Geschmack. Damit die optimale Kerntemperatur erreicht wird, haben wir die besten Fleischthermometer getestet.
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Ein Grillthermometer, auch Braten- oder Fleischthermometer genannt, misst die exakte Temperatur deines Grillguts. Da Fleisch vom perfekten Gargrad lebt – nicht trocken und zäh, aber bitte auch nicht mehr roh – ist ein Grillthermometer ein super Helfer, um die Kerntemperatur zu erfassen. Es ist ein Muss für deine Grundausstattung in der Outdoor-Küche.
Die Gewissheit, dass Geflügel und Fleisch durchgegart sind, ist vorallem bei direkter Hitze super hilfreich. Es können schon deutliche Brandings zu sehen sein, oder eine braune Kruste entstehen ohne das das Innere die erforderliche Kerntemperatur erreicht hat, um sicher zum Verzehr zu sein. Dabei möchte ich mich sicherheitshalber nicht auf Bauchgefühl oder eine Garzeit verlassen, da die Außentemperaturen darauf großen Einfluss nehmen können und Anschneiden ist bei einem schönen Stück Fleisch auch schade, weil es Saft verliert.
Unser Testsieger ist das digitale digitale Grillthermometer von ThermoPro, das mit mehreren Sonden erhältlich ist, sodass jeder sein Steak rare, medium oder well done brutzeln kann!
Die besten Grillthermometer im Überblick
Es gibt verschiedene Ausführungen von Grillthermometern: analoge und digitale Thermometer sowie kabellose Thermometer mit App. Wir haben Geräte aus jeder Kategorie im Alltagseinsatz getestet – für Steak, Hühnchen und Fisch, die perfekt vom Grill kommen! Hier sind die besten Option fürs kleine Budget bis großer Ganzjahreseinsatz.
Ein digitales Grillthermometer unterscheidet sich im Aufbau kaum von einem analogen Thermometer. Beide Geräte verfügen über eine Sonde, die in den Braten oder das entsprechende Grillgut gesteckt wird, sowie über eine Anzeigeneinheit.
Dieses digitale Display zeigt die Temperatur bei den vollelektronischen Grillthermometern sehr genau an. Zu diesem Vorteil gesellt sich allerdings ein kleiner Nachteil: Die Batterien der Temperaturanzeiger müssen ab und an gewechselt werden! Vor dem Start der neuen Grillsaison also einmal checken.
Testsieger: ThermoPro TP17H Grillthermometer
Du kannst die Anzeigeneinheit des digitalen Fleischthermometers ThermoPro TP-17H per farblich markierter Kabel mit bis zu vier Edelstahlsonden verbinden, um die Temperatur mehrerer Stücke auf dem Rost gleichzeitig zu messen. Die stahlummantelten Temperatursonden samt Kabel sind bis 300 °C hitzebeständig und somit auch bei extremen Temperaturen auf dem Grill oder im Dutch Oven einsetzbar.
Vom Marktführer ThermoPro gibt es die günstigere Variante mit zwei Sonden, die Basisversion mit einer Sonde sowie das TempSpike mit App-Unterstützung. Für den Garten reichen mir eine bis zwei Sonden, aber wenn ich für eine Familie grille, lohnen sich die vier!
Das Testsieger-Grillthermometer ThermoPro hat mir in den vergangenen Grillsaisons zuverlässig bestätigt, dass mein ganzer Lachs oder mein Pastrami perfekt durch und auf den Punkt gegart sind. Es ist solide verarbeitet, die digitale Anzeige benötigt nur wenig Batterieleistung. Ich sehe es nicht als Nachteil, dass Fühler und Anzeigeneinheit per Kabel verbunden sind. Mich überzeugen Einfachheit und Genauigkeit.
Meater Pro Duo kabelloses Grillthermometer
Das Meater Pro Duo Grillthermometer ist bis zu einer Temperatur von 550 °C einsetzbar. Damit ist es auch für die heißesten Dutch Oven und Grills und auch Aifryer geeignet, die über einen längeren Zeitraum hinweg intensive Hitze liefern.
Mit zwei Sonden ist es ideal für den Außeneinsatz beim Grillen. Es gibt auch das Basismodelle mit einem oder die Premiumversion mit vier Temperaturfühlern für ambitionierte Pitmaster! Die genaue Temperaturüberwachung und die Reichweite von 50 Metern reichen für die meisten Terrassen, Balkone und Gärten aus. Auch wenn du entspannt bei deinen Gästen sitzt, hast du die Kontrolle über dein Fleisch, deinen Fisch und dein Geflügel.

Sobald die App auf dem Handy installiert ist, klappt die Verbindung per Bluetooth supereinfach – dauert nur ein paar Klicks. Für Einsteigerinnen und Einsteiger gibt es tolle Schritt-für-Schritt-Anleitungen, damit gelingt das perfekte Stück Fleisch garantiert und du kannst Familie und Freunde zu den Feiertagen so richtig beeindrucken! Allerdings passiert es mir öfter, dass ich das Handy im Wohnzimmer liegen lasse, während ich in der Küche stehe – und dann kann ich nicht direkt ablesen, wie weit mein Rinderfilet schon ist. Die App-Idee ist klasse, aber für meinen Alltag leider nicht die perfekte Lösung.
Preis-Leistungs-Sieger: Analoges WMF Grillthermometer
Steht die Uhr schon auf dem richtigen Tier? Das Display des analogen WMF-Grillthermometers könnte nicht einfacher zu lesen sein: Sobald der richtige Gargrad für deine Fleischart erreicht ist, ist es so deutlich wie Muh oder Kikeriki.
Für Gelegenheitsgriller ist das robuste analoge Modell ohne empfindliche Elektronik und ohne Kabel völlig ausreichend. Alternativ gibt es auch das digitale Grillthermometer von WMF mit Display, Timer und Magnethalterung, das bis zu einer Temperatur von 250 Grad Celsius hitzebeständig ist.

Grillthermometer für andere Ansprüche
Wir haben dir bereits unsere Favoriten unter den Fleischthermometern verraten. Grillthermometer verfügen jedoch über verschiedene Funktionen und Garstufen und helfen dir dabei, die optimale Kerntemperatur zu erreichen. Hier sind gute Alternativen für andere Ansprüche.
Weber iGrill Grillthermometer
Das Weber iGrill Grillthermometer ist ein kabelloses Grillthermometer mit Bluetooth-Funktion und zugehöriger iGrill-App. Es hilft dir, die Kerntemperatur und die Umgebungstemperatur zu überwachen, um den perfekten Garpunkt zu erreichen. Hierzu kannst du voreingestellte oder eigene Temperaturen festlegen. Auf dem beleuchteten LED-Display hast du die Temperatur während des Grillens durchgehend im Blick.
Bluetooth Grillthermometer mit App
Das kleine Bluetooth Thermometer von BFOUR bringt drei Temperaturfühler mit. Übers Handy hast du beim Garen alle Daten im Blick. Du kannst dieses Grillgadget für Fleisch, Fisch, zum Backen oder zum Brauen nutzen. Das drahtlose Thermometer wird zudem mit einer zugehörigen Smart-Monitor-App geliefert und hat eine Funkreichweite von 60 Metern.
Funk-Grillthermometer mit vier Sonden für Messfühler
Das Funk-Thermometer von Brifit wird mit vier Sonden zur Temperaturmessung deines Grillguts geliefert. Das Grill-Bratenthermometer ist IPX7-wasserdicht, mit einer LCD-Anzeige ausgestattet und kann sogar am Dutch Oven verwendet werden. Zudem hat das Gerät eine Funk-Reichweite von 150 Metern. Ein integrierter Alarmmodus informiert dich, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Du bist dem Outdoor-Kochen verfallen oder hast einen Hobby-Grillmeister zu beschenken? Wir haben den Grillzangen und Grillbesteck-Test gemacht und das beste Grillzubehör getestet.
Mein Grillthermometer-Fazit
Welches Grillthermometer für dich das beste ist, hängt von deinen Anforderungen ab. Grillst du meist für viele Leute mit unterschiedlichen Vorlieben oder bist du eher ein Gelegenheitsgriller? Die hier vorgestellten Grillthermometer bzw. Fleischthermometer bieten jeweils unterschiedliche Eigenschaften, die dir dabei helfen, dein Gargut auf den Punkt zu garen und die perfekte Kerntemperatur zu erreichen. Besonders gut hat uns das ThermoPro TP17H gefallen, das ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, eine gute Verarbeitung und viele Funktionen bietet. Für den kabellosen Komfort und die Verwendung im Backofen und in der Heißluftfritteuse empfehlen wir das digitale Meater Pro Grillthermometer.
Häufige Fragen zu Grillthermometern
Wie funktioniert ein Grillthermometer?
Weder bei Geflügel noch bei Steak auf dem Grill können wir die Temperatur exakt bestimmen. Daher verwenden Fleischliebhaber:innen ein Thermometer, um die Kerntemperatur ihres Grillguts zu messen. Mithilfe des sogenannten Dornes oder der Fühler – manche Messgeräte wie der ThermoPro-Testsieger bieten sogar vier davon an – zeigt das Gerät auf einem analogen oder digitalen Display an, wie hoch die Temperatur im Inneren des Fleisches tatsächlich ist. So weißt du genau, wann Hähnchen, Steak und Co. auf den Punkt gegart sind.
Welche Arten von Grillthermometern gibt es?
Grillthermometer lassen sich grob in drei verschiedene Gattungen unterteilen. Wir klären die wichtigsten technischen Details.
Analoge Grillthermometer besitzen einen spitzen Metallstab, den du in das Fleisch steckst. In diesem ist ein Sensor, der die Temperatur misst. Diese wird dann auf der analogen, uhrähnlichen Anzeige dargestellt. Ein Beispiel für ein analoges Grillthermometer ist das günstige WMF-Grillthermometer.
Digitale Grillthermometer definieren sich primär durch ihre digitale Anzeige, die meist in Form eines LED-Displays ausgeführt ist. Digitale Thermometer ohne Kabel ähneln den analogen Modellen, nur dass auf dem Messstab eben keine analoge Anzeige thront. Außerdem werden sie über einen wiederaufladbaren Akku oder eine Batterie mit Strom versorgt. Ein Beispiel hierfür ist der Bestseller ThermoPro TP02S. Messgeräte mit Kabel haben ein solches zwischengeschaltet und sind entsprechend weniger kompakt. Ein beliebtes Beispiel hierfür ist das ThermoPro TP17H.
Kabellose Grill-Thermometer mit App verbinden sich via Bluetooth mit deinem Smartphone. Dort werden dann ergänzende Informationen zum Garen angezeigt. Manchmal ersetzt das Handy auch das Display komplett. Ein beliebtes Modell dieser Art ist das MEATER Pro.
Welche Kerntemperatur ist die richtige?
Ob Rind, Fisch oder Geflügel – für das perfekte Ergebnis sollten unterschiedliche Kerntemperaturen angepeilt werden. Grob unterteilt kann man sagen, dass bei etwa 55 bis 65 Grad Celsius das Fleisch noch rosa sein kann. Ab 68 Grad fängt das Innere bereits an durchzugaren und bei 70 Grad und darüber ist es so gut wie durch. Doch je nach Fleischsorte sind die Temperaturen unterschiedlich zu betrachten und wir zeigen, welche Gradzahlen im Einzelfall zu wählen sind:
Beim Rindersteak wird zwischen rare, medium oder well done unterschieden. Noch fast roh – also rare – ist das Steak bei 42 bis 49 Grad, die Stufe medium rare erreicht es bei einer Kerntemperatur von 49 bis 50 Grad, medium bei 51 bis 55 Grad und durch – also well done – wird es bei über 60 Grad Kerntemperatur.
Tipp: Steaks brauchen viel Hitze von außen, damit sich möglichst rasch aromatische Röstaromen bilden. Und damit das Fleisch nicht verbrennt oder in den äußeren Schichten austrocknet, bis die optimale Kerntemperatur erreicht ist, sollte das Steak auch nie eiskalt auf den Rost oder in die Pfanne kommen, sondern immer bei Zimmertemperatur.
Generell sollten bei Schweinefleisch nur die zarten Teile wie Filet oder Rücken leicht rosa gebraten werden - das bedeutet, dass die Temperatur zwischen 65 und 70 Grad Celsius betragen sollte. Pulled Pork ist bei 95 Grad durchgebraten und Hackfleisch bei 75 Grad Celsius.
Bei Geflügel werden eher höhere Temperaturen angepeilt, die durchaus über 70 Grad Celsius liegen. Ein Hähnchen ist bei 80-85 Grad Celsius durchgebraten, ebenso Pute oder Poulet. Ein Sonderfall ist unter anderem die rosa gebratene Entenbrust, die bereits bei 58 bis 62 Grad fertig ist.
Bei Fisch solltest du behutsam sein. Bei etwa 55 Grad Kerntemperatur ist der Fisch noch leicht glasig, also so, wie ihn die meisten Gourmets lieben und schätzen. Bei 60 Grad Kerntemperatur hat er schon seinen Zenit erreicht. Ideal wären dagegen etwa 58 Grad. Wie du siehst, kann die optimale Temperatur ziemlich knifflig sein. Ein gutes Fleischthermometer ist in diesen Fällen also durchaus sein Geld wert.
Welches Thermometer für Dutch Oven?
Viele Grill-Thermometer sind nicht nur für den Grill, sondern auch für den Dutch Oven, also den Feuertopf geeignet. Für den Dutch Oven ist ein kabelloses Thermometer besonders praktisch, da ich den Deckel nicht öffnen muss um es abzulesen und das Kabel nicht eingeklemmt wird oder auf dem Grillrost im Weg ist. Beispielsweise das MEATER Fleischthermometer kannst du auch für den Dutch Oven nutzen.


















