Kürbisbrot - das einfache Grundrezept
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Saftiges Kürbisbrot sorgt im Herbst für farbenfrohe Abwechslung im Brotkorb. Wir zeigen dir das einfache Grundrezept und geben Ideen zum Verfeinern.
Zutaten
400 g Kürbis (z. B. Butternut oder Hokkaido)
150 ml Milch
500 g Mehl
Salz
1 TL Trockenhefe
1 Ei (Gr. M)
Zubereitung
Kürbis waschen, putzen, eventuell schälen, entkernen und Fruchtfleisch in Stücke schneiden. 400 g Fruchtfleisch abwiegen und ca. 8 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen, mit einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken und abkühlen lassen.
Hinweis: Hokkaidokürbis kannst du bedenkenlos mit Schale verarbeiten, während Butternutkürbis vorher geschält werden sollte.
Milch lauwarm erwärmen. Mehl, 1 1/2 TL Salz und Trockenhefe in einer Schüssel mischen. Kürbispüree und lauwarme Milch zum Mehl geben und alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Brotteig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
Hinweis: Gib je nach Feuchtigkeit des Kürbispürees noch etwas Mehl oder Milch zum Brotteig. Er sollte geschmeidig, aber nicht klebrig sein.
Teig durchkneten, zu einem ovalen Brotlaib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen.
Ei verquirlen und das Brot damit einstreichen. Den Brotlaib mit einem scharfen Messer 3-4 mal quer einschneiden. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C) ca. 40 Minuten backen. Kürbisbrot aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.
Nährwerte
Pro Scheibe
- 142 kcal
- 5 g Eiweiß
- 1 g Fett
- 28 g Kohlenhydrate
Verfeinere den Teig ganz nach deinem Geschmack, zum Beispiel mit Zimt, Kardamom, Vanille oder etwas frisch geriebener Muskatnuss. Auch lecker: Kürbiskerne, die du vor dem Backen auf das Brot streust - das sorgt für mehr Biss.
Diese Kürbissorten bringen dein Kürbisbrot zum Leuchten
Ob Butternut, Muskatkürbis oder Hokkaido - für dein Kürbisbrot kannst du ganz nach Geschmack variieren. Der Hokkaido punktet mit seinem nussigen Aroma und dem praktischen Plus: Die Schale kann einfach mitverarbeitet werden. Beim Muskatkürbis solltest du die Schale entfernen. Die Schale des Butternut ist relativ hart und sollte besser auch vor oder nach dem Kochen entfernt werden. Sein buttriges Fruchtfleisch sorgt aber dafür, dass das Brot schön saftig und luftig wird. Deshalb ist Butternut mein Liebling für Kürbisbrot.
Kürbis rösten statt kochen - so wird’s besonders aromatisch
Statt den Kürbis zu kochen, kannst du ihn auch auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) für 30-40 Minuten im Backofen rösten. So behält er sein volles Aroma und sorgt im Kürbisbrot für noch mehr Geschmack.
Einfach süß: So verwandelst du dein Kürbisbrot zu Stuten
Unser Grundrezept mit Hefeteig lässt sich ganz einfach in ein Rezept für süßen Kürbisstuten verwandeln. Mische dafür, je nach gewünschter Süße, 30-50 g Zucker in Schritt 2 unter das Mehl. Damit das Brot insgesamt etwas weicher und saftiger gelingt, kannst du einen Teil der Milch auch durch geschmolzene Butter ersetzen. Wir empfehlen 50 g auf 100 ml Milch. Anschließend den Brotteig in einer Kastenform backen.
Kürbisbrot mit Dinkelmehl
Du kannst das Kürbisbrot problemlos mit Dinkelmehl Type 630 backen. Es ist der beste Ersatz für Weizenmehl Type 405, weil es ähnlich fein ist und beim Backen eine ebenso lockere, saftige Krume ergibt.
Grundsätzlich gilt: Je höher die Typenzahl des Mehls, desto mehr Schalenanteile enthält das Mehl. Das sorgt zwar für ein kräftigeres Aroma, bindet aber auch mehr Flüssigkeit. Dadurch kann der Teig etwas fester oder kompakter werden. Für dieses Rezept empfehlen wir daher Dinkelmehl Type 630.
Kürbisbrot in der Kastenform backen
Das Kürbisbrot gelingt auch wunderbar in einer Kastenform. Die angegebene Teigmenge passt perfekt in eine Form mit ca. 25–30 cm Länge. Je nach Ofen kann sich die Backzeit um etwa 10 Minuten verlängern. Am besten machst du nach 40–50 Minuten den Zahnstocher-Test: bleibt kein Teig mehr kleben, ist das Brot fertig gebacken. Die Form solltest du leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen, damit sich das Brot nach dem Backen mühelos lösen lässt.





















