XXL-Crunch

Baguettebleche im Vergleich: So geht Knuspern nach Maß

Unser Vergleich zeigt die besten Baguettebleche. Metall, Silikon oder Keramik – welches Material schafft die knusprigsten Stangenbrote?

Drei dünne Baguettes auf einem Baguetteblech
Knuspern wie Gott in Frankreich: Das Baguetteblech macht's möglich. Foto: LECKER.de/Nicole Molitor
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„Lang und dünn“ klingt nicht gerade verführerisch. Außer, es geht um Baguettes. Die schmalen Stangenbrote bieten durch ihre unverwechselbare Form richtig viel Kruste zum Wegknuspern. Damit sie innen gleichzeitig luftig bleiben, muss eine spezielle Backform her. Wir haben die besten Baguettebleche verglichen.

Baguettes werden aus einem recht weichen Teig gebacken. Da ist das Risiko hoch, dass er zerläuft, wenn du ihn lose auf ein Backblech gibst. Statt lang und dünn wird das Stangenbrot dann breit und platt. Mit den rundlichen Mulden eines Baguetteblechs behält der Teig seine adrette Form und wird sogar noch knuspriger.

Die Bleche gibt es aus Metall, Silikon oder Keramik. Jedes Material hat Auswirkungen darauf, wie kross und saftig das Baguette wird. Neben dem Preis unterscheiden sich die Backformen auch durch ihre Größe und die Handhabung. Deshalb findest du in unserem Baguetteblech-Vergleich ein passendes Modelle für jeden Anspruch.

Wie du den Teig unfallfrei in die Form rein und wieder raus bekommst, liest du in den Tipps. Dort steht auch, wie du das Baguette einschneiden kannst, damit es nach dem Backen aussieht wie aus einer Pariser Patisserie.

Die besten Baguettebleche im Überblick

Im Vergleich liefert ein durchlöchertes Baguetteblech in Wellenform das beste Knuspererlebnis. Softer wird die Brotstange in der Keramikform mit Deckel. Für festere Baguettebrötchen sind Mini-Formen aus Silikon die Lösung.

Bereit für einen kleinen Lausch-Test? So knusprig wird das Baguette vom Wellblech. Ton an!

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Video: LECKER.de/Nicole Molitor

Krustenzauber Baguetteblech – Favorit der Redaktion

Das Baguetteblech von Krustenzauber kommt mit Bäckermesser und Bäckerleinen in deine Küche und bietet damit das Rundum-Sorglos-Paket. Wir sind begeistert von der hohen Qualität und haben unseren Vergleichssieger gefunden!

Das Blech zum Baguettebacken von Krustenzauber ist so beliebt, dass es aktuell auf sämtlichen Online-Plattformen ausverkauft ist. Hier kannst du es direkt beim Hersteller bestellen. Sobald das Baguetteblech wieder anderswo erhältlich ist, lassen wir es dich wissen!

Das Blech besteht aus Karbonstahl, einem Stahl, der die Hitze noch besser leitet als beispielsweise Edelstahl. Dadurch sind knusprige Baguettekrusten wie vom Bäcker möglich. Die winzigen Luftlöcher ziehen sich auch über die Seiten, sodass die heiße Ofenluft den Teig gleichmäßig umhüllen und die Feuchtigkeit abziehen kann.

Mit einer Länge von 38,5 cm passt das Baguetteblech locker auf dem Gitterrost in den Backofen. Die 3 Mulden sind 7 cm breit. Das ist ein guter Durchmesser und bietet den Teiglingen (à ca. 300 g) zu den Seiten genügend Platz, um sich ausdehnen zu können, ohne in die Breite auszulaufen.

>> Es gibt das Baguetteblech von Krustenzauber auch mit 4 Mulden. Dann kannst du damit größere Teigmengen (bis 1,5 kg) für die ganze Familie verbacken. <<

Obwohl das Baguetteblech hochwertig beschichtet ist, würde ich raten, es vor dem Einsatz mit Backtrennspray zu besprühen. Dann gehen die Baguettes leichter ab und es bleibt nichts kleben. Das erleichtert den Abwasch. In die Spülmaschine sollte das Blech nicht, damit die Beschichtung länger hält. Gut abtrocknen, um Rost zu vermeiden.

De Buyer Baguetteblech – Preis-Leistungs-Sieger

Das schlanke Baguetteblech von De Buyer hat zwar nur Platz für zwei Brotstangen, reicht damit aber für Single-Haushalte völlig aus. Unser Preis-Leistungs-Sieger!

Wie das Blech von Krustenzauber besteht auch das De-Buyer-Baguetteblech aus beschichtetem und durchgehend perforiertem Stahl. Es ist zwar 1,5 cm kürzer. Weil die Mulden nach vorne und hinten offen sind, kannst du aber auch darin 39 cm lange Baguettes mit Überhang backen.

Die Kammern sind mit 6 cm besonders schmal. Für elegante Stangenweißbrote nach Pariser Vorbild passt das problemlos. Auch dünne Ficelles oder Flûtes sind hier locker drin. Wurzelbrote oder Ciabattas gehen allerdings mehr in die Breite und könnten an den Seiten festbacken. 

Mit den 2 Backkammern eignet sich das Baguetteblech von De Buyer für eine Teigmenge von 500–750 Gramm. Das ist für eine oder zwei Personen völlig ausreichend.

Mehr Baguettebleche entdecken

Neben unserem Redaktionsfavoriten von Krustenzauber und dem Preis-Leistungs-Sieger von De Buyer schneiden auch Baguettebleche aus Keramik oder Silikon gut im Vergleich ab. Es lohnt sich also, auch mal diese Alternativen anzuschauen.

Emile Henry Baguetteblech – Luxusklasse

Das Baguetteblech von Emile Henry ist eher eine geschlossene Backform mit Deckel. Der hohe Preis ist durch das schonende Backverfahren mit reichlich Dampf zu rechtfertigen. Außerdem darf die Keramikform sogar in die Spülmaschine.

Die kratzfeste Keramik-Baguetteform verträgt die höchsten Temperaturen im Vergleich, sodass du darin rustikale Roggenbaguettes bei 250 Grad backen kannst. Das Material speichert die Hitze zwar nicht ganz so gut wie Metall. Durch den aufgelegten Deckel gart das Brot aber doppelt gut – und schnell.

Die Feuchtigkeit aus dem Baguetteteig kann nur durch die drei eingelassenen Löcher im Deckel entweichen. Dadurch trocknet der Teig nicht aus und die Krume bleibt saftig. Für mehr Kruste nimmst du den Deckel in den letzten 10 Backminuten ab. Dann bekommen die Baguettes von oben eine schöne Bräunung.

Weil die Form geschlossen ist, bist du längentechnisch begrenzt. Das ist aber nicht tragisch, weil die Emile-Henry-Backform mit 39 cm zu den längsten Baguettblechen im Vergleich gehört. Der Hersteller bietet daneben auch noch eine Keramikform für fünf Mini-Baguettes an.

Lékué Baguetteblech – Leichtgewicht

Das Baguetteblech von Lékué fasst bis zu vier Mini-Baguettes zu je 150 ml. Das ist genau richtig für alle, die gerne kleinere (Baguette-)Brötchen backen – und nicht viel Geld für eine Spezialform ausgeben möchten.

Die einzelnen Förmchen des Silikonblechs sind unten und an den Innenseiten gelöchert. Dadurch bekommen die Baguettes auch im unteren Bereich Hitze ab. Du kannst sie nach dem Backen direkt in der Form abkühlen lassen. Durch die Löcher kann die Feuchtigkeit ausdampfen und der Boden weicht nicht auf.

Silikon ist flexibel und spülmaschinenfest, aber kein so guter Wärmespeicher wie Metall oder Keramik. Die ultimative Knusperkruste solltest du hier also nicht erwarten. Wenn du aber eh lieber helle Baguettes magst, bist du mit der Lékué-Backform bestens bedient. 

Weil die Größe durch die eingelassenen Förmchen vorgegeben ist, werden die Mini-Baguettes auch wirklich alle gleich groß bzw. klein. Selbst bei flüssigeren Hefeteigen. Das verhindert Zoff am Frühstückstisch. Denn hier zieht garantiert niemand den Kürzeren!

Material – Welches Baguetteblech passt zu dir?

Wie der Name verrät, bestehen die Bleche zum Backen von Baguettes in der Regel aus Blech. Wo die Vorteile gegenüber anderen Formen aus Silikon oder Keramik liegen, habe ich dir hier zusammengefasst.

Rohe Baguettes mit einem Bäckermesser einritzen
Vor dem Backen solltest du die Baguettes mit einem Bäckermesser dekorativ einritzen – egal, in welcher Form du sie dann in den Ofen schiebst. Foto: LECKER.de/Nicole Molitor

Baguetteblech aus Metall – für Knusper-Fans

Der Klassiker sind Baguettebleche aus solidem Stahl. Der ist allerdings so dünn, dass du das Blech leicht heben kannst. Wichtig ist eine Antihaftbeschichtung.Dadurch ist die Baguetteform zwar kratzempfindlich und nicht mehr spülmaschinengeeignet, aber du bekommst das Baguette so besser raus. Fetten und ein wenig bemehlen solltest du das Metall vor dem Backen trotzdem noch.

Anders als normale Backformen ist das Blech mit kleinen Löchern durchsiebt. Die sorgen dafür, dass die Baguettes auch von unten und den Seiten Hitze abbekommen und rundum knusprig werden. Durch die Belüftungsschlitze kann außerdem die Feuchtigkeit verdampfen. Sonst hätte dein Brot am Ende eine matschige Unterseite. 

Baguettebleche verbessern aber nicht nur die Knusprigkeit, sie halten den Teig vor allem in Form. Dazu dienen die langgezogenen Mulden. Davon können zwei bis vier Stück nebeneinander aufgereiht sein. Die Anzahl gibt vor, wie viele Baguettes du gleichzeitig auf dem Blech backen kannst. Wobei du natürlich nicht alle Kammern füllen musst.

Baguetteblech aus Keramik – für Gourmets

Formen aus Keramik kannst du genauso stark erhitzen wie Metallbleche (ca. 250 °C). Sie sind kastenförmig gebaut und bestehen aus einer vertieften Backform mit passendem Deckel. Weil der ebenfalls eine Einbuchtung hat, sammelt sich darin die verdampfende Flüssigkeit aus dem Baguetteteig. Die Kruste wird so zarter und die Krume extrasaftig.

Der Vorteil: Du musst den Teig beim Backen nicht mehr mit einer Wasserschüssel oder professioneller Schwadentechnik bedampfen. Allerdings kannst du in einer Baguetteform aus Keramik immer nur einen Teigling auf einmal zubereiten. Die Gourmet-Version ist daher eher für Singles und weniger für Familien geeignet. 

Zudem ist das Material schwer. Die Form mit Deckel aus dem Ofen zu hieven, kann anstrengend sein. Auch der höhere Preis schreckt viele ab. Dafür sind die Baguettebleche aus bunter Keramik echte Unikate. Oft dürfen sie sogar in die Spülmaschine, sollten aber immer behutsam abgesetzt werden.

Baguetteblech aus Silikon – für Vielbeschäftigte

Die unkomplizierteste Version sind Silikonformen. Sie sind wie die Metallbleche perforiert, damit sich die Hitze nicht am Boden staut. An den Seiten fehlen jedoch meist diese Löcher. Deshalb geht der Teig in den Backformen nicht so fluffig auf. Da die Hitzeleitung insgesamt schlechter ist, wird das Baguette kompakter und weniger kross.

Dafür brauchst du die Silikon-Baguetteformen nicht zu fetten oder zu bemehlen. Das Brot rutscht quasi von alleine heraus. Ansonsten kannst du es leicht herausdrücken, weil die Form bzw. Formen so biegsam sind. Baguettebleche aus Silikon setzen sich meist aus mehreren kleineren Förmchen zusammen.

Das ist perfekt, wenn du für die ganze Familie Baguettebrötchen als Brot zum Grillen zubereiten willst. Oder für Baguette-Sandwiches à la Croque oder Bánh Mi. Anschließend wandert das Silikonblech einfach in die Spülmaschine. Kaputtgehen kann hier nichts. Noch ein Pluspunkt für Haushalte mit kleinen Kindern.

Größe – über kurz oder lang

Ein klassisches Pariser Stangenweißbrot misst durchschnittlich 65 cm. Ganz so lang wird dein selbst gebackenes Baguette nicht, weil es an die Maße des Ofens gebunden ist. Große Baguettebleche, die direkt in die Führungsschienen eingehakt werden wie ein herkömmliches Backblech, messen so maximal 40 cm.

Häufiger sind die Bleche kleiner. Du stellst sie wie eine Kuchenbackform auf den Grillrost. Die Länge der Baguettes liegt zwischen 35 und 38 cm. Die Enden der Baguettebleche sind offen. Du kannst die Brotstangen also mit etwas Überlänge backen und die Ofenbreite bis 39 cm ausschöpfen. 

Baguette und Kräuterbaguette vom Blech
Die Mulden geben vor, wie dick dein Baguette maximal sein kann. Ich habe mich für etwas dünnere Baguettes im Flöten-Look entschieden. Foto: LECKER.de/Nicole Molitor

Neben der Länge kommt es auf die Breite an. Baguettebleche mit 3 Mulden sind in der Regel 25 cm breit. Davon bekommst du nur eins auf dem Ofenrost unter. Formen mit 4 Kammern sind selten bei guten Herstellern wie Dr. Oetker, Zenker, Birkmann oder Küchenprofi. Du kannst in dem Fall aber zwei schmale Bleche mit je 2 Mulden kaufen und beide zeitgleich nebeneinander in den Backofen schieben.

Wichtig ist auch, wie breit die einzelnen Mulden sind. In schmal gebauten Formen mit einer Stückbreite von 5–7 cm wird das Baguette so schön dünn, wie du es aus dem Frankreichurlaub kennst. Breitere Mulden von 10 cm sind gut, wenn du mehr Krume willst. Diese Formen eignen sich auch gut für Ciabatta.

1, 2, viele

Für eine Baguettemulde von 35 cm Länge und 7 cm Dicke solltest du mindestens 300 g Teig einplanen. Willst du mehr Stück zubereiten, rechnest du die Portionsgröße einfach hoch.

Baguettes backen: Tipps zum richtigen Timing

Du backst deine Baguettes in der Backform auf mittlerer Schiene bei Ober-/Unterhitze, nicht bei Umluft. Durch die konzentrierte Hitze von oben und unten werden die Brotstangen knuspriger. Umluft trocknet den Teig zu stark aus und das Baguette geht nicht so voluminös auf. 

Noch besser ist das Ergebnis, wenn du eine ofenfeste Schüssel mit ca. 100 ml Wasser auf den Ofenboden unter das Baguetteblech stellst. Alternativ benässt du die Ofenwände mit Wasser aus einer Sprühflasche. Danach schnell die Ofentür schließen. Durch den heißen Dampf werden die Baguettes innen saftiger und außen extra crunchy.

Drei Baguettes auf dem Baguetteblech im Ofen
Durch die zusätzliche Bewässerung entsteht Dampf im heißen Ofen. Dadurch wird die Krume umso saftiger und die Kruste glänzender. Foto: LECKER.de/Nicole Molitor

Je nach Größe der Stangenbrote kannst du mit einer Backzeit von ca. 20 Minuten bei 220–250 Grad rechnen. Wird dir das Baguette oben zu dunkel, kannst du es nach ca. 10 Minuten mit einem Stück Backpapier abdecken.

Übrigens: Ein Baguetteblech ist auch praktisch, wenn du längs halbierte Baguettes belegen und im Ofen mit Käse überbacken willst. Oder du schneidest ein Baguette nach dem Backen quer ein und füllst die Schnittflächen im Hassleback-Style mit Schinken und Ananas – oder ganz bodenständig mit Kräuterbutter.

Selbst gemachtes Kräuterbaguette vom Blech
Grill das gefüllte Kräuterbaguette noch mal 2–3 Minuten im Ofen, sodass die geschmolzene Butter einziehen kann. Délicieux! Foto: LECKER.de/Nicole Molitor

Alle weiteren Fragen zum richtigen Umgang mit dem Baguetteblech beantworten wir hier:

Du knetest und dehnst den Teig für alle Baguettes zusammen und teilst ihn erst nach der Gehzeit in die einzelnen Portionen ab. Dadurch ist das Glutengerüst in allen Teigteilen stabil. Alle Baguettes gehen so gleichmäßig auf.

Nachdem du die gewünschte Anzahl von Baguettes geformt hast, solltest du auch diese noch mal 20–30 Minuten gehen lassen. Deck die rohen Teiglinge am besten mit einem sauberen Küchentuch ab. So trocknen sie bei Raumtemperatur nicht aus.

Auf dem offenen Baguetteblech kannst du die lang gerollten Teiglinge direkt in den Mulden gehen lassen. Das hat den Vorteil, dass du sie nicht umplatzieren musst. Wenn die Beschichtung von deinem Blech nicht (mehr) die Beste ist, solltest du die Formen vorher gut bemehlen.

Profis lassen den Teig zur Stückgare auf Bäckerleinen ruhen. Das ist ein unbehandeltes Leinentuch. Raffst du den Stoff zu Falten, kannst du die Teigstangen dazwischen auf kleinem Raum nebeneinander lagern. Das Leinen ist sehr fest gewebt und bietet dem weichen Teig eine Stütze. Flüssigkeit saugt der Stoff so gut wie keine raus. Bemehlst du das Tuch vorher, kannst du die Baguette-Rohlinge im Anschluss leicht wieder lösen.

Das Gute ist, dass du die Löcher deines Baguetteblechs auf diese Weise nicht durch allzu viel Mehl verstopfst. Sie müssen frei bleiben, damit die heiße Ofenluft nachher frei hindurchströmen und den Teig überall erreichen kann. Den Teig auf Backpapier in die Form zu legen, würden wir deshalb nicht empfehlen.

Beim Übersetzen der Teiglinge kann versehentlich Luft entweichen, wodurch die Baguettes platter werden. Bäckerleinen ist beweglich. Du kannst versuchen, die Röllchen nacheinander vorsichtig in die Mulden der Backform zu „rollen“. Oder du nimmst eine Teigkarte wie diese von Amazon als Transportmittel zu Hilfe.

Absetzen solltest du die einzelnen Baguettes mit der Naht nach unten in Blechrichtung. So zeigt die „schöne“, glatte Seite nach oben. Das Auge isst ja bekanntlich mit.

Damit die Baguettes nachher lecker-rusikal aussehen, kannst du sie vor dem Backen auch von oben leicht bemehlen. Zum Dekorieren ist jetzt ein Bäckermesser super. Bei diesem Profi-Utensil sitzt vorne eine dünne Rasierklinge. Die kann gerade oder geschwungen sein. Von Krustenzauber gibt’s ein Bäckermesser-Set mit beiden Formen.

Anders als mit einer normalen Messerklinge lassen sich mit der Rasierklinge viel präzisere Muster in den Teig zeichnen. Der Klassiker sind 3–4 schräg versetzte Schlitze, die an die typische Ährenform erinnern. Du kannst den Baguette-Teigling aber auch einmal längs in der Mitte einritzen. Geh damit ganz beherzt vor und führe die Klinge ca. 0,5 cm tief durch den Teig.

Auf diese Weise schaffst du gezielte Sollbruchstellen, an denen der Baguetteteig beim Backen aufreißt. Der Effekt ist durch das anhaftende Mehl noch etwas hübscher. Besprühst du die Baguettes mit Wasser, wird die Kruste glänzender.