Osterzopf - das klassische Rezept
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An Ostern gehört ein geflochtener Hefezopf ganz traditionell auf den Tisch. Unser Osterzopf gelingt mit Trockenhefe oder frischer Hefe schön luftig und schmeckt ofenfrisch am allerbesten. Das einfache Rezept für den Klassiker!
Zutaten
500 g Mehl + etwas zum Bemehlen
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
1 ½ EL Zucker
1 Ei (Gr. M)
75 g weiche Butter
250 ml Milch
1 Würfel (42 g) Hefe (alternativ 2 Pck. Trockenhefe)
1 Eigelb (Gr. M)
2 EL Hagelzucker
Zubereitung
Mehl, Salz, Vanillezucker und Zucker in einer großen Schüssel mischen. Eine Mulde in das Mehl drücken. 250 ml Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen. Hefe in kleinen Stückchen oder aus den Päckchen dazugeben und unter Rühren darin auflösen.
Milch vorsichtig in die Mulde gießen. Ei und Butter in Flöckchen auf dem Mehlrand verteilen. Alle Zutaten mit dem Knethaken des Handrührgeräts von der Mitte her ca. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten bis er sich von der Schüsselwand löst. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.
Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen durchkneten. Teig dritteln. Aus jedem Teigstück einen Strang (ca. 43 cm lang) formen. Aus den Strängen einen Osterzopf flechten. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Eigelb und 2 EL Milch verquirlen. Osterzopf vorsichtig damit einpinseln, mit Hagelzucker bestreuen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) 30–35 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, auf ein Gitter setzen und abkühlen lassen.
Nährwerte
Pro Scheibe
- 134 kcal
- 4 g Eiweiß
- 4 g Fett
- 20 g Kohlenhydrate

Dafür den Teig in 15 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Strang (ca. 18 cm) rollen und je 3 Teigstränge zu einem kleinen Osterzopf flechten. Nach dem Gehen mit Eigelb-Milch bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und 15-20 Minuten goldbraun backen.
Küchenhelfer für Osterzopf
Mit diesem hilfreichen Back-Equipment und praktischen Backformen gelingt der Osterzopf garantiert:
Kann ich den Osterzopf ohne Hefe backen?
Möchtest du deinen Osterzopf ohne Hefe backen, kannst du diese einfach durch 1 Päckchen Backpulver ersetzen. Dafür mischt du im ersten Schritt zunächst Mehl, Salz und Backpulver. Dann gibst du Zucker, Ei und die lauwarme Milch hinzu. Alles kurz verkneten und schließlich die weiche Butter in Stücken nach und nach unterkneten, bis der Teig geschmeidig ist. Anschließend Hefeteig flechten und fertig backen - ganz ohne langes Gehenlassen!
Wie gelingt mein Osterzopf mit Quark schön saftig?
Besonders saftig und locker wird der Osterzopf mit Quark im Teig. Für unser Grundrezept mit 500 g Mehl brauchst du 250 g Magerquark und nur 150 ml Milch. Beides wird, wie in Schritt 2 beschrieben, zusammen mit den anderen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Nach der Ruhezeit, kannst du ihn zu einem Zopf formen. Dank des Quarks wird der Zopf besonders weich.
Wie kann ich den Osterzopf verfeineren?
Um den Hefeteig ganz nach deinem Geschmack zu verfeinern, findest du hier köstliche Ideen für deinen individuellen Zopf:
Für mehr Aroma: Etwas Abrieb einer unbehandelten Orange, Kardamom oder ein Schuss Eierlikör
Für eine saftige Textur: Ricotta, Rosinen, getrocknete Soft-Aprikosen oder Pflaumen vor der ersten Ruhephase zugeben
Für das gewisse Extra: Stränge vor dem Flechten mit Nussmasse, Nutella oder Pflaumenmus füllen
Für eine knusprige Kruste: Mandelblättchen als Alternative oder Ergänzung zum Hagelzucker verwenden, Nüsse wie Pistazien untermischen
Für längere Frische: Gebackenen Zopf mit Zuckerguss bestreichen – so bleibt er schön saftig!
Warum backt man Osterzopf?
Ganz traditionell backt man Osterzopf am Karsamstag, dem "Tag der Grabesruhe", in Vorbereitung auf den Ostersonntag. Das Zopfmuster soll dabei dabei die enge Verflochtenheit der Menschen zu Gott symbolisieren.
Wie lange hält sich Osterzopf?
Frisch gebackener Hefezopf schmeckt frisch am allerbesten. Gut verpackt, zum Beispiel in einem luftdichten Behälter oder einem sauberen Küchentuch, bleibt er bis zu drei Tage saftig. Danach beginnt er trocken zu werden, lässt sich aber durch kurzes Aufbacken oder Toasten wieder beleben. Wenn du ihn länger aufbewahren möchtest, kannst du ihn in Scheiben schneiden und einfrieren.