Tomaten einkochen - einfaches Grundrezept
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Tomaten einkochen ist die beste Idee, um das großartige Aroma sonnengereifter Tomaten – egal ob frisch aus dem eigenen Garten oder aus dem Supermarkt – lange haltbar zu machen. So hast du auch nach der Saison immer eine ideale Basis für leckere Tomatensoße parat.
Zutaten
3 kg Tomaten
Zubereitung
Tomaten waschen und mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden. Den Stielansatz entfernen. Tomaten portionsweise kurz in kochendem Wasser blanchieren. Mit einem scharfen Messer die Tomatenhaut abziehen, das Fruchtfleisch grob hacken und anschließend mit dem Stabmixer fein pürieren.

Pürierte Tomaten in einem Kochtopf 25-30 Minuten köcheln lassen, bis sie etwas eindicken und die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend sofort in saubere und heiß ausgespülte Einmachgläser oder Flaschen geben und fest verschließen.

Gläser oder Flaschen in ein tiefes Backblech stellen, etwa 1,5 l heißes Wasser dazugießen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C mindestens 30 Minuten einkochen. Achtung: Die Einkochzeit beginnt erst, wenn in den Gläsern Bläschen aufsteigen. Gläser mit den eingekochten Tomaten anschließend auf ein trockenes Tuch stellen, auskühlen lassen und erst dann gegebenenfalls die Metallklemmen lösen.
Nährwerte
Pro Glas
- 57 kcal
- 3 g Eiweiß
- 1 g Fett
- 9 g Kohlenhydrate
Tomaten, die sich gut zum Einkochen eignen
Nicht alle Tomaten sind gleichermaßen gut zum Einkochen geeignet. Du solltest vor allem darauf achten, dass die Sorte über wenig Kerne, viel Fruchtfleisch und - besonders wichtig für den Geschmack - ein intensives Aroma verfügt. Das sind die besten Sorten, die du während der Saison in gut sortierten Supermärkten oder auf dem Wochenmarkt findest:
Roma- oder Eiertomaten: länglich-oval, festes Fruchtfleisch, kaum Kerne und wenig Saft
Flaschentomaten: länglicher als Romatomaten, sehr saftig und aromatisch mit kräftigem Tomatengeschmack
Ochsenherztomaten: groß, fleischig und mild im Geschmack
San Marzano-Tomaten: italienischer Klassiker, sehr aromatisch und leicht süßlich
Kirsch- oder Cocktailtomaten: mit Einschränkungen geeignet, süß-aromatisch, aufgrund der Größe aber aufwendig zu verarbeiten
Die besten Gläser zum Einkochen von Tomaten
Um Tomaten einzukochen, kannst du sowohl klassische Marmeladengläser mit Twist-Off-Deckel als auch Einweckgläser mit Gummiring und Metallklammern bzw. Metallbügel verwenden. Je nachdem, was sich in deinem Vorrat so angesammelt hat! Alternativ kannst du passende Gläser auch online kaufen, zum Beispiel hier:
Wofür verwende ich eingekochte Tomaten?
Eingekochte Tomaten sind wahre Allrounder in der Küche, weil sie aromatisch und lange haltbar sind. Hier sind die gängigsten Möglichkeiten, sie zu verwenden:
Tomatensoße: Klassisch für Pasta, Lasagne oder Pizza. Einfach pürieren, würzen und erhitzen.
Suppen & Eintöpfe: Eingekochte Tomaten sind perfekt als Basis für Minestrone, Gazpacho oder Chili.
Saucen & Dips: Mit Kräutern, Knoblauch und Zwiebeln lassen sich schnelle Saucen oder Dips zaubern.
Shakshuka: Die Tomaten bilden die Grundlage für dieses würzige Gericht mit pochierten Eiern.
Curry & Gemüsepfannen: Als aromatische Sauce zu Gemüse, Hühnchen oder Tofu.
Ketchup oder Tomatenmark selbst herstellen: Einkochen, pürieren und weiter einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Häufig gestellte Fragen zu eingekochten Tomaten:
Wie lange sind eingekochte Tomaten haltbar?
Kühl und dunkel gelagert bleiben eingekochte Tomaten mindestens bis zu 12 Monat haltbar. Sterilisierte Gläsern verlängern die Haltbarkeit. Wenn du die Tomaten im Backofen einkochst, kannst du die Haltbarkeit weiter erhöhen.
Wie koche ich ganze Tomaten ein?
Die Methode, Tomaten im Ganzen einzukochen, kennen wir noch von unseren Großeltern. Dazu einfach den Stielansatz der blanchierten und gehäuteten Tomaten entfernen und anschließend in saubere, heiß ausgespülte hohe Gläser füllen. Dann ganze Tomaten mit einem Sud aus kochendem Wasser und etwas Salz übergießen bis sie vollständig bedeckt sind. Gläser verschließen und wie in Schritt 3 im Rezept oben verfahren. Optional kannst du Kräuter wie Oregano oder Thymian und etwas Essig hinzugeben.
















