Low Carb liefern lassen

Die beste Low-Carb-Kochbox – einfach kohlenhydratarm kochen

Weniger Kohlenhydrate auf dem Teller, ganz ohne Einkaufsstress: eine Low-Carb-Kochbox macht’s möglich. HelloFresh, Marley Spoon oder Wyldr, welche passt am besten zu dir?

Low-Carb-Gericht mit Hühnchen
Hähnchenbrustfilet mit Blumenkohlreis und Enoki-Pilzen ist eins von vielen Gerichten, das dich in einer Low-Carb-Kochbox erwarten kann (Symbolbild). Foto: iStock / brebca
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Mit allen Vorsätzen, gesünder zu kochen, ist es dasselbe: Du brauchst die passenden Rezepte UND Zutaten. Der Horror im stressigen Alltag.

Besonders bei einer kohlenhydratarmen Ernährung, für die du viel Gemüse, Fleisch und Co. immer wieder frisch kaufen musst. Von Keto, einer der striktesten Low-Carb-Formen, ganz zu schweigen.

Top 3: Kochboxen mit Low-Carb-Gerichten

Kochbox-Anbieter wie HelloFresh oder Marley Spoon nehmen dir sämtlichen Stress ab. Sie liefern dir schnelle Low-Carb-Rezepte mit den passenden Lebensmitteln direkt nach Hause. Noch dazu in genau den richtigen Mengen. So bleiben keine Reste übrig und du musst garantiert nichts wegwerfen.

Was in Low-Carb-Kochboxen enthalten ist

Um dir die kohlenhydratarme Ernährung zu erleichtern, enthalten Low-Carb-Kochboxen alles für eine entsprechende Mahlzeit: das Rezept plus sämtliche Zutaten in grammgenauer Menge. Natürlich gekühlt!

Die genauen Inhalte hängen vom Anbieter und den Rezepten ab. Meist findest du in Low-Carb-Kochboxen aber Folgendes:

  • frisches Gemüse mit geringem Anteil an Kohlenhydraten (z.B. Kohlrabi, Möhren)

  • hochwertige Proteinquellen (z.B. Hähnchenbrust, Lachs, Tofu, Eier)

  • Low-Carb-Beilagen (z.B. Zucchini-Nudeln, Blumenkohlreis, Avocado)

  • Gewürze und Soßen mit wenig Zucker

Das Beste: Du ersparst dir hiermit nicht nur den Gang in den Supermarkt, sondern auch das Studieren von Nährwerten und Zutatenlisten. Viele (verarbeitete) Nahrungsmittel enthalten nämlich versteckte Kohlenhydrate.

Anbieter von Low-Carb-Kochboxen im Detail

Die wenigsten Anbieter haben explizite Low-Carb-Boxen im Sortiment. Du kannst aus dem jeweiligen Angebot aber regelmäßig Gerichte wählen, die als kohlenhydratarm ausgewiesen sind. Unsere Favoriten im Überblick.

HelloFresh

Der wohl bekannteste Lieferant von Kochboxen ist HelloFresh. Natürlich ermöglicht er auch das Bestellen von alltagstauglichen Low-Carb-Gerichten.

Du musst zwar ein Abo abschließen, um bestellen zu können, es hat aber keine Mindestlaufzeit. Das bedeutet, du bist flexibel und kannst jederzeit pausieren oder kündigen. Die Gerichte deiner Box bestimmst du eine Woche im Voraus, geliefert wird zum Wunschtermin. Besonders einfach via App.

So funktioniert's: Jede Woche kannst du dir aus einem Menü mit über 40 Rezepten deine persönliche Low-Carb-Box von HelloFresh zusammenstellen. Zwar liegt der Fokus nicht auf dieser Ernährungsform, aber vereinzelt gibt es immer Mahlzeiten mit der Kennzeichnung "Low Carb". Du findest sie in den Rubriken "Fit & Vital" oder "Unter 650 Kilokalorien". Zusätzlich kannst du an jedem Rezept alle Nährwerte ablesen und weißt genau, wie viele Kohlenhydrate du zu dir nimmst.

Die Box enthält Zutaten für 2 bis 4 Personen aus 2 bis 5 verschiedenen Rezepten. Eine 2-Personen-Kiste mit 2 Gerichten reicht dabei für insgesamt 4 Portionen.

Geeignet für: Low-Carb-Anfänger:innen und gelegentlichen, weniger strikten Verzicht auf Kohlenhydrate. Wer auf eine Keto-Diät setzt, findet hier meist nicht das Passende, da sehr viele Gerichte auf Kartoffeln oder Reis setzen. Allgemein lohnt sich HelloFresh besonders für Paare und Familien. Dank Optionen wie "Veggie & Vegan" oder "Feinschmecker" kannst du individuelle Schwerpunkte setzen und mehrere Personen mit unterschiedlichen Ernährungsformen glücklich machen.

Marley Spoon

Der zweite populäre Anbieter in puncto Kochboxen ist Marley Spoon. Das Unternehmen hat ein ähnliches Angebot wie HelloFresh, ohne reine Low-Carb-Kochbox.

Marley Spoon hat ein flexibles Abo, das du pausieren oder jederzeit kündigen kannst. Deine Box wählst du mit einer Woche Vorlauf aus (geht auch per App).

So funktioniert's: Du kannst dir pro Woche mehrere Low-Carb-taugliche Rezepte aus über 80 Gerichten aussuchen. Ein Filter erleichtert dir die Suche. Außerdem enthält jedes Rezept Infos zu allen Nährwerten. Du wählst die Anzahl der Personen (2 oder 4), die Mahlzeiten pro Woche (2 bis 6) und den gewünschten Liefertag.

Küchenbasics wie Öl oder Salz und Pfeffer werden nicht mitgeliefert. Die Lebensmittel sind in der Box auch nicht nach Rezept sortiert.

Geeignet für: Gelegentliches Reduzieren von Kohlenhydraten, keine strikte Diät. Die Auswahl an Low-Carb-Gerichten könnte größer sein. Allgemein lohnt sich Marley Spoon vor allem für Paare und vierköpfige Familien, die gern mal etwas raffiniertere Gerichte der internationalen Küche zubereiten möchten.

Wyldr

Das noch recht junge Unternehmen Wyldr hebt sich durch seine nachhaltigen, personalisierbaren Bio-Boxen vom Wettbewerb ab – auf Wunsch mit Low-Carb-Rezepten. Alle Zutaten stammen vollständig aus biologischem Anbau.

Wie bei HelloFresh und Marley Spoon schließt du bei Wyldr ein Abo ab. Du kannst aber eine Lieferpause einlegen und dein Abo jederzeit beenden. Es gibt feste Liefertage, mit der Option sie zu verschieben.

So funktioniert's: Die Rezeptauswahl bei Wyldr basiert auf deinen individuellen Vorlieben. So kannst du im Vorfeld Allergien und Intoleranzen angeben, genauso wie Ernährungsformen und -ziele: von vegan über weniger Kohlenhydrate bis Post-Workout oder klimafreundlich. Ein Algorithmus schlägt dir aus Tausenden von Rezepten die passenden Gerichte für deine Low-Carb-Box von Wyldr vor.

Wöchentlich kannst du 2 bis 7 Gerichte bestellen, auch in sehr großen Mengen (2 bis 100 Portionen). Einige Basics, wie Öl oder Gewürze, musst du allerdings schon zu Hause haben. Die Zutaten sind nicht nach Rezepten sortiert.

Geeignet für: Paare und Familien, die Low Carb (oder andere Ernährungswünsche) mit einem umweltbewussten Lebensstil verbinden wollen. Wyldr verwendet nur saisonale Bio-Zutaten. Die Lieferketten sind regional, das Verpackungsmaterial müllarm.

Was ist Low Carb?

Low Carb, genauer "low carbohydrate", bedeutet "wenig Kohlenhydrate". Bei dieser Ernährungsform zieht der Körper seine Energie vor allem aus gesunden, ungesättigten Fetten und Proteinen. Geeignete Low-Carb-Lebensmittel sind:

  • Eier, Fisch und Fleisch

  • Milch und Milchprodukte (Naturjoghurt, Quark, Butter, Käse) in Maßen

  • grünes Gemüse und Salate, Kohl, Pilze, Karotten

  • Avocado, Beeren und Zitrusfrüchte

  • Raps-, Lein- und Olivenöl

  • Nüsse und Samen

Stattdessen reduzierst du potenzielle Dickmacher, die viel Zucker oder Stärke enthalten (z.B. Weißbrot, Nudeln, Reis, Süßigkeiten, einige Obstsorten). Komplexe Kohlenhydrate, die wertvolle Ballaststoffe enthalten, sind in Maßen erlaubt (Vollkornprodukte, Kartoffeln).

Es gibt unterschiedliche Ausprägungen von Low Carb, die mal mehr, mal weniger Kohlenhydrate zulassen – darunter Diätformen wie die Atkins-Diät, die LOGI-Methode oder auch die ketogene Ernährung bzw. Keto-Diät (nahezu "No Carb"). Sie alle haben das Ziel, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und die Fettverbrennung anzukurbeln.

Keto – Low Carb in seiner strengsten Form

Deutlich weniger alltagstauglich als klassisches Low Carb ist die ketogene Ernährung, kurz Keto. Hier reduzierst du die Zufuhr aller Kohlenhydrate konstant und besonders drastisch. Die Proteinzufuhr darf gleichzeitig auch nur moderat sein, dafür gibt’s mehr Fett als Energiequelle.

Als Richtwert dienen 20 bis 30 Gramm Kohlenhydrate pro Tag, vor allem in der Einstiegsphase. Allerhöchstens 50 Gramm soll der Körper aufnehmen (bei einer durchschnittlichen Person, die 2.000 Kilokalorien pro Tag benötigt). Das entspricht etwa dem Nährwert einer Scheibe Schwarzbrot, mehr Kohlenhydrate dürftest du an einem Tag also nicht aufnehmen.

Ziel der Keto-Diät ist das Erreichen und Aufrechterhalten von Ketose, einer Umstellung des Stoffwechsels. In diesem Zustand verbrennt der Organismus nicht mehr in erster Linie Zucker (aus Kohlenhydraten), sondern Fett.

Fazit: Welche Kochbox ist die beste?

Eine moderate kohlenhydratarme Ernährung muss nicht kompliziert sein. Wenn du Zeit und Mühe sparen möchtest, findest du in Low-Carb-Kochboxen eine praktische und leckere Lösung.

Sind dir ein passgenaues Angebot zu deinem Ernährungsziel und Nachhaltigkeit besonders wichtig, lohnt sich ein genauer Blick auf die vielfältigen Bio-Boxen von Wyldr. Etwas günstiger und übersichtlicher in der Auswahl sind HelloFresh oder Marley Spoon.

Fragen & Antworten zu Low Carb

Bei einer moderaten, kohlenhydratarmen Ernährung kannst du etwa 100 bis 150 Gramm pro Tag aufnehmen. Das entspricht circa 15 bis 30 Prozent der täglichen Gesamtenergiezufuhr. Den Rest machen Eiweiß und Fett aus. Bei strikteren Diäten, wie der Keto-Ernährung, ist die Kohlenhydratzufuhr noch deutlich geringer: 20 bis 50 Gramm täglich.

Zur Orientierung: 100 Gramm Kohlenhydrate sind zum Beispiel in 45 Gramm Haferflocken, 150 Gramm gekochtem Reis oder 1 Apfel enthalten.

Als dauerhafte Ernährungsform eignet sich Low Carb eher nicht, da der Speiseplan recht einseitig ist – insbesondere bei Keto, wenn du nahezu komplett auf gesunde komplexe Kohlenhydrate verzichtest. Der hohe Anteil tierischer Fette und Proteine kann ebenfalls nachteilig für die Gesundheit sein.

Vorsicht gilt generell bei Personen mit Vorerkrankungen und in der Schwangerschaft.

Am besten, du siehst Low Carb als einen von mehreren Bausteinen einer ausgewogenen Ernährung. Achte einfach insgesamt darauf, ausreichend Gemüse, Obst, Proteine und gesunde Fette zu dir zu nehmen – und möglichst wenige verarbeitete Lebensmittel.

Es soll sich positiv auf den Cholesterinspiegel und deine Fettverbrennung auswirken, regelmäßig Low-Carb-Tage einzulegen. Durch die geringere Aufnahme von Kohlenhydraten greift dein Körper verstärkt auf Fettreserven als Energiequelle zurück, was das Abnehmen unterstützen kann.

Besprich aber immer erst mit deinem Arzt, deiner Ärztin oder einem Ernährungscoach, was wirklich sinnvoll für dich ist. Auch die richtige Menge an Kohlenhydraten pro Tag solltest du individuell an deine Bedürfnisse und Ziele anpassen.