Shortbread - Rezept für schottische Butterkekse
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Shortbread ist ein traditionell schottischer Butterkeks mit mürber und fein-knuspriger Konsistenz. Für das klassische Rezept benötigst du nur Zucker, Butter und Mehl sowie eine gute Prise Salz. So einfach gelingt das beliebte Scottish Shortbread - ob zur Tea Time oder für den weihnachtlichen Plätzchenteller!
Zutaten
250 g weiche Butter
125 g Zucker
375 g Mehl
1 Prise Salz
Kakao (zum Bestäuben)
Zubereitung
Butter und Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen. Mehl dazu sieben, Salz zufügen und mit den Knethaken unterkneten, bis sich alle Zutaten gerade so verbunden haben. Shortbreadteig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kalt legen.
Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 1-2 cm dick ausrollen. Für Shortbread Fingers Teig erst in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Streifen in ca. 6 cm lange Riegel schneiden. Für Shortbread Rounds Teig mit runden Keksausstechern formen.
Shortbread auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und mit einer Gabel mehrmals einstechen – das sorgt für gleichmäßiges Backen.
Kekse im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180 °C/ Umluft: 160 °C) auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen, bis die Ränder leicht braun sind. Aus dem Ofen nehmen und nach Belieben mit Zucker bestreuen. Auf dem Backblech abkühlen lassen. Auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.
Nährwerte
Pro Stück
- 304 kcal
- 3 g Eiweiß
- 18 g Fett
- 33 g Kohlenhydrate
Was das klassische Shortbread noch unwiderstehlicher macht ist eine feine Salznote. Daher verwende ich gerne gesalzene Butter, am liebsten von der Gläsernen Molkerei in Bio-Qualität. Die hat feine Salzkristalle und verleiht den zarten Keksen eine tolle Geschmackstiefe.
Profi-Tipps für perfektes Shortbread
Je besser die Butter, desto authentischer der Geschmack: Hier lohnt sich der Griff zu qualitativ hochwertiger (Bio-)Butter
3:2:1-Verhältnis von Mehl, Butter und Zucker ist entscheidend für die perfekte Textur und den typischen Geschmack.
Teig nicht überkneten! So bleibt das Gebäck schön zart und mürbe
Reismehl als Geheimtipp: Viele schottische Bäcker ersetzen einen Teil Weizenmehl (10-20 %) durch Reismehl – das sorgt für leicht knusprigen „Biss“.
Kühlen ist Pflicht, denn das gibt dem Buttergebäck mehr Stabilität und Struktur.
Langsam bei niedriger Temperatur backen: Zu hohe Hitze verträgt der Mürbeteig nicht, das Backergebnis sollte klassischerweise hell sein
Shortbread nach dem Backen zerteilen
In vielen Rezepten wird das Shortbread vor dem Backen nur angeritzt. Für traditionelle Petticoat Tails wird der Teig zu einer runden Platte ausgerollt und mit einer Teigkarte zu gleichmäßige Tortenstücken 2-3 mm eingeritzt, aber nicht durchgeschnitten! Das hat den Vorteil, dass der Teig unter Hitzezufuhr mehr Stabilität behält und kompakt gebacken wird. Noch warm lässt sich das Shortbread an den Kanten dann sauber zerteilen. Das ist auch eine gängige Methode beim Backen von Shortbread Fingers, hier wird der Teig allerdings bodentief vorgeschnitten.
Shortbread in der Form backen
Möchtest du dir das Ausrollen sparen und verhindern, dass der Shortbreadteig zerläuft, kannst du eine Backform zur Hilfe nehmen. Für Shortbread Fingers eignet sich zum Beispiel eine Silikonform mit mehreren Mulden (z.B. für Müsliriegel), in die du den Teig drückst und glattstreichst. Alternativ kannst du auch eine rechtige Back- oder Auflaufform (mit Muster) verwenden. Petticoat Tails gelingen schön gleichmäig, wenn du den Teig ausreichend dick in einer runden Springform verteilst.
Interessante Fragen zu Shortbread:
Warum heißt es Shortbread?
Das Wort „Short“ wurde in der Historie verwendet, um ein Gebäck mit hohem Fettgehalt zu beschreiben, das dadurch eine zarte und mürbe Konsistenz bekommt. Frei ins Deutsche übersetzt bedeutet Shortbread also so viel wie "Mürbeteig" und verweist auf die Hauptzutaten: eine ordentliche Portion Butter, Zucker sowie Mehl. Das macht Shortbread so unverwechselbar zart und lässt es förmlich auf der Zunge zergehen.
Warum wird mein Shortbread hart und zäh?
Wenn du den Teig zu lange knetest, entwickelt sich Gluten, und das führt dazu, dass der Mürbeteig zäh und hart wird. Um das zu vermeiden, ist es wichtig, die Zutaten nur kurz zu vermengen und das Mehl zuerst zu sieben, um Klumpen zu entfernen. So stellst du sicher, dass es sich mühelos und gleichmäßig vermischt und du das wunderbar zarte Shortbread bekommst, das du liebst!
Wie kann ich Shortbread gut aufgewahren?
Du kannst Shortbread am besten in einer luftdichten verschließbaren Keksdose aufbewahren, um seine Frische zu erhalten. Stelle sicher, dass die Dose an einem kühlen, trockenen Ort steht, fern von direkter Sonneneinstrahlung oder Wärmequellen. So bleibt das Shortbread zwei bis drei Wochen köstlich und zart.
Wenn du es länger aufbewahren möchtest, kannst du das Shortbread auch einfrieren. Wickel die Kekse dafür luftdicht in Frischhaltefolie oder gib sie in einen Gefrierbeutel, damit sie ihr Aroma behalten. Tiefgekühlt hält sich das Shortbread bis zu drei Monate. Zum Auftauen legst du es einfach über Nacht in den Kühlschrank. So bleibt es schön zart und schmeckt fast wie frisch gebacken!
Wann wird Shortbread gegessen?
In Schottland wird Shortbread wird vor allem zu besonderen Anlässen genossen. Traditionell wird es zum Neujahrstag (Hogmanay) oder am Tag des Heiligen Andreas (St. Andrew's Day) serviert. Es ist auch ein beliebtes Weihnachtsgebäck. Doch auch ohne Anlass ist Shortbread jederzeit ein köstlicher Genuss - nach dem Mittagessen, am Nachmittag oder zum Naschen bei einem geselligen Beisammensein. Die zarte, buttrige Textur macht Shortbread zu einem perfekten Begleiter von einer Tasse Tee.





















