Butter günstig wie lange nicht: Kann man sie einfrieren?
Die Butter ist so günstig wie seit – aufgepasst – 9 Jahren nicht mehr! Kein Wunder, dass viele Kund*innen jetzt im Supermarkt deutlich mehr zugreifen als üblich. Doch mit den vollen Einkaufskörben geht auch die Frage einher, ob man Butter einfrieren kann, damit wie möglichst lange hält. Hier erfährst du, wie es geht.
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Preisdruck im Discounter: Butter unter 1,30 Euro
Egal ob zum Backen, kochen oder pur aufs Brot: Butter gehört in vielen Haushalten einfach dazu. Allerdings sind die Preise in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Im Oktober 2024 avancierte das Alltags-Lebensmittel beinahe zum Luxusgut – satte 2,39 Euro kosteten 250 Gramm, wie der Milchindustrie-Verband mitteilt.
Umso erfreulicher ist es für viele Kund*innen, dass sich die Preise jetzt in eine ganz andere Richtung bewegen – stetig nach unten. Bei Aldi, Lidl und den anderen großen Supermärkten kostete eine Packung Markenbutter vor zwei Wochen bereits nur noch 1,29 Euro! Tiefstand? Fehlanzeige. Aktuell ist ein Stück Butter für 99 Cent zu haben, unter anderem bei Lidl und Norma.
Butter direkt verbrauchen oder lagern?
Angesichts des gesunkenen Butterpreises ist der Zeitpunkt günstig, um mit dem Backmarathon zu beginnen. Wer bei Lidl oder Aldi einkauft, spart bereits beim wichtigsten Grundstoff für Klassiker wie Butterplätzchen oder Vanillekipferl.
Wer weiß, wie Butter korrekt aufbewahrt wird, kann jetzt auch einen Vorrat anlegen. Grundsätzlich gilt: Richtig gelagert ist das Lebensmittel bis zu mehrere Wochen über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar.
Ungekühlte Lagerung: Die Butterdose meiner Eltern steht das ganze Jahr über draußen. So ist die Butter immer streichzart, aber auch kürzer haltbar. Innerhalb von 3 bis 4 Tagen sollte sie verbraucht werden.
Im Kühlschrank: Hier hält die Butter ungeöffnet mindestens bis zum MHD, oft sogar deutlich länger. Bis zu zwei Monate mehr kannst du hier rausholen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du sie in einer luftdicht verschlossenen Dose aufbewahrst.
Butter einfrieren: Bis zu neun Monate haltbar
Wer Butter dieser Tage in großen Mengen kauft und sie nicht direkt für unsere leckeren Butterplätzchen verbraucht, kann sie noch länger haltbar machen. Legst du die Butter ungeöffnet ins Gefrierfach, hält sie dort bis zu sechs Monate. Verpackst du sie luftdicht, sogar bis zu neun Monate.
Dann kommt die Butter nicht mit Keimen und so wenig Sauerstoff wie möglich in Berührung. So nimmt sie auch keine Gerüche anderer Lebensmittel an. Frierst du deine Butter ein, kannst du sie später portionsweise über Nacht im Kühlschrank auftauen und verwenden.
Wie kommt es zu den drastisch gesunkenen Butterpreisen?
Wie die Tagesschau berichtet, wird im Herbst 2025 weit mehr Milch produziert, als im Vorjahr. Das große Angebot steht einer verhaltenen Nachfrage gegenüber. Zudem sei der Fettgehalt in der Rohmilch höher, was zu einem größeren Butterertrag führt. Alles Pluspunkte für uns Verbraucher!
Dunkler Belag, strenger Geruch: Wann ist Butter ranzig?
Wie bei allen Lebensmitteln gilt auch bei Butter, dass das MHD nichts darüber aussagt, ob sie genießbar ist oder nicht. Vertraue hier auf deine Sinne – riechen, sehen, schmecken.
Hat die Butter einen etwas dunkleren Belag sagt das noch nicht so viel aus. In der Regel handelt es sich um normale Oxidation durch den Kontakt mit Sauerstoff. Diese ist nicht schädlich, die Butter somit weiterhin genießbar. Nur wenn Schimmelsporen zu sehen sind, solltest du sie entsorgen.
Viel wichtiger ist der Geruch. Ranzige Butter erkennst du vor allem an ihrem starken, scharfen, leicht säuerlichen Geruch. In diesem Fall gehört sie nicht auf den Frühstückstisch, sondern in den Müll. Auch wenn sie einen bitteren Geschmack entwickelt hat, entsorge sie lieber.
Sauerstoff sorgt dafür, dass sich Keime auf der Butter ansiedeln können und sie schneller verdirbt. Daher sind luftdichte Behältnisse ein Muss. Zusätzlich solltest du drauf achten, dass Butter nicht mit Krümeln oder anderen Lebensmittelresten verunreinigt wird.
















