Garnelen grillen - das Grundrezept für saftige Meeresfrüchte

Zwei Holzspieße mit gegrillten Garnelen auf einer rechteckigen weißen Platte
Garnelen zum Grillen auf Holzspieße stecken, damit nichts durch den Rost fällt. Foto: iStock / SGAPhoto
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Garnelen grillen leicht gemacht: Saftige Meeresfrüchte vom Grill mit aromatischer Knoblauch-Würze gelingen mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung und vielen praktischen Zubereitungstipps ganz einfach. Probier's doch gleich mal aus!

  • Zubereitungszeit:
    45 Min.
  • Niveau:
    einfach

Zutaten

Personen

1 Bund Petersilie

1 Zitrone

3 Knoblauchzehen

5 EL Olivenöl

800 g Garnelen

Pfeffer

Salz

Zubereitung

1

Am Vortag gefrorene Garnelen aus der Packung entnehmen und über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Am nächsten Tag nach Belieben die Garnelen schälen und, sofern noch vorhanden, den Darm entfernen. Dafür den Rücken mit einem spitzen Küchenmesser flach einschneiden und den dunklen Faden herausziehen.

Garnele, die mit Hilfe eines spitzen Küchenmessers entdarmt wird.
Ein spitzes Küchemesser macht das Entdarmen der Garnele einfacher. Foto: LECKER @ Bauer Media Group
2

Für die Marinade Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Zitrone auspressen, Knoblauch schälen und ebenfalls sehr fein hacken. Öl, Knoblauch, Zitronensaft, Petersilie, Pfeffer und Salz in einer Schale gründlich verrühren. Garnelen dazu geben und alles vorsichtig verrühren. Garnelen im Kühlschrank ca. 30 Minuten gut durchziehen lassen.

3

In der Zwischenzeit Holzspieße für 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Marinierte Garnelen auf die Spieße stecken, dabei vom Kopf zum Schwanz durchstechen.

4

Garnelenspieße auf einen leicht gefetteten Rost des heißen Grills legen (alternativ eine Grillschalen verwenden). Garnelen von jeder Seite 3-4 Minuten grillen, bis sie die Farbe wechseln und komplett rosa-orange sind. Dabei nach Belieben mit Marinade bepinseln.

Nährwerte

Pro Person

  • 316 kcal
  • 38 g Eiweiß
  • 16 g Fett
  • 4 g Kohlenhydrate

Gefrorene Garnelen richtig auftauen

Am besten taust du TK-Garnelen über Nacht im Kühlschrank auf. Die Meeresfrüchte dafür in ein Sieb geben, das in einer Schüssel eingehängt ist. So kann das Schmelzwasser ablaufen und die Garnelen bleiben trocken.

Welche Garnelen kann man grillen?

Am besten zum Grillen geeignet sind große Garnelenarten wie Black Tiger, Riesengarnelen (King Prawns) oder Rotgarnelen. Größere Schalentiere bleiben saftiger und fallen nicht durch den Rost.

Garnelen mit oder ohne Schale grillen?

Beide Variante funktionieren. Die Schale schützt das Garnelenfleisch vor Hitze und die bleiben Garnelen saftiger. Ohne Schale nehmen sie mehr Marinade auf und können nach dem Grillen direkt verspeist werden.

Wie würzt man Garnelen richtig?

Für eine feine Würze ziehen Garnelen vor dem Grillen am besten in einer klassischen Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Petersilie, Pfeffer und Salz. Wer es scharf mag, kann zusätzlich mit Chiliflocken würzen. Für eine mediterrane Note sind Rosmarin oder Thymian ideal. Asiatische Aromen verleihen Sojasauce, Ingwer und Honig.

Drei einfache Methoden, Garnelen zu grillen

Es gibt verschiedene Wege, Garnelen zu grillen. Das sind die drei gängisten:

  • Spieße: Am besten lassen sich Garnelen auf Holz- oder Grillspießen garen. Das Wenden geht einfach und es kann nichts durch das Rost fallen.

  • Einzeln auf dem Grillrost: Beim Grillen von einzelnen Garnelen auf dem Rost ist Vorsicht geboten. Durch die Hitze verlieren die Garnelen an Volumen und können deshalb leichter durch den Rost fallen. Außerdem ist das Wenden aufwändiger.

  • Aluschale: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich beim Garnelen grillen ohne Spieße für eine Grillschale. Darin lassen sich auch kleinere Meeresfrüchte wie Shrimps gut zubereiten.