Bärlauch einfrieren - so geht's richtig
Um frischen Bärlauch länger zu genießen, kannst du ihn problemlos einfrieren. So bleibt er bis zu 6 Monate haltbar und behält sein Aroma – egal ob als ganze Blätter, gehackt oder püriert. So geht's!
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Der wilde Knoblauch, auch Bärlauch genannt, bringt den Frühling in die Küche – aber leider nur für kurze Zeit. Am besten schmeckt er frisch gepflückt, im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich jedoch nur ein bis zwei Tage. Zum Glück lässt sich das würzige Kraut aber ganz einfach einfrieren, sodass du sein intensives Aroma auch außerhalb der Saison für Suppen, Pestos oder Dips nutzen kannst.
Warum sollte ich Bärlauch erst gründlich waschen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Bärlauch einzufrieren. Doch bevor es in den Tiefkühler geht, ist es wichtig, den Bärlauch gründlich zu waschen und gut abzutrocknen.
Das gilt besonders für selbst gesammelte Blätter aus dem Wald. Diese können mit den Eiern des Fuchsbandwurms belegt sein und müssen deshalb mit den Händen unter fließendem, lauwarmem Wasser abgerieben und sorgfältig gereinigt werden. Ist das erledigt, steht dem bedenkenlosen Verzehr nichts mehr im Weg.
Kann man Bärlauch roh einfrieren?
Du kannst Bärlauch problemlos roh einfrieren, ein Blanchieren ist nicht nötig! Wasche die frischen Blätter einfach, tupfe sie trocken und schneide sie nach Belieben klein oder lagere sie im Ganzen in luftdichten Gefrierbeuteln oder Dosen. So bleibt das Aroma bestmöglich erhalten.
Wie kann man Bärlauch am besten einfrieren?
So geht es Schritt für Schritt:
Frischen Bärlauch gründlich waschen, um Erde und kleine Insekten zu entfernen.
Anschließend Blätter vorsichtig mit einem Geschirrtuch oder Küchenpapier trocken tupfen.
Je nach Bedarf die Bärlauchblätter klein schneiden oder im Ganzen lassen.
Den Bärlauch portionsweise in Gefrierbeutel oder kleine Dosen füllen – möglichst luftdicht verschließen, damit das Aroma geschützt bleibt.
Alles beschriften (Datum und Inhalt) und ab damit ins Gefrierfach.
Du kannst Bärlauch auch in Eiswürfelformen mit etwas Wasser oder Öl einfrieren. So hast du die perfekte Portionsgröße für Suppen, Dips oder Pesto!
Ganze Bärlauchblätter einfrieren
Am einfachsten ist es, die Bärlauch-Blätter im Ganzen einzufrieren. Dafür einen Gefrierbeutel mit den Bärlauch befüllen und die Luft vorsichtig herausdrücken. Gefrierbeutel gut verschließen und im Tiefkühlfach lagern.
Bärlauch klein geschnitten oder püriert einfrieren
Bärlauch klein schneiden oder pürieren, mit etwas Gemüsebrühe oder Olivenöl in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. Die Bärlauch-Würfel kannst du später zum Würzen direkt in Suppen oder Soßen geben.
Bärlauchbutter und Bärlauchpesto einfrieren

Man kann Bärlauch nicht nur pur, sondern auch verarbeitet einfrieren, zum Beispiel in Form von würziger Bärlauchbutter. Diese in Eiswürfelbehälter füllen, portionsweise einfrieren und schon hast du immer einen leckeren Brotaufstrich zur Hand.
Möchtest du Bärlauchpesto einfrieren, kannst du einfach die befüllten Gläser ins Gefrierfach geben. Fülle die Pestogläser allerdings nur zu 2/3 damit sie nicht springen oder verwende stattdessen Eiswürfelbehälter oder verschließbare Plastikboxen.
Wie verwende ich gefrorenen Bärlauch?
Tiefgefrorene Bärlauchblätter, im Ganzen oder gehackt, kannst du zum Kochen direkt verwenden, zum Beispiel für Bärlauchsuppe. Sie müssen nicht vorher aufgetaut werden.
Um Bärlauchpesto oder -butter zuzubereiten, taust du die benötigte Menge auf und verarbeitest den Bärlauch anschließend nach Rezept.
Gefrorene Bärlauchbutter und Bärlauchpesto lässt du einfach über Nacht im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur auftauen.
Wie lange hält gefrorener Bärlauch?
Im Gefrierfach gelagert bleibt roher Bärlauch mindestens 6 Monate aromatisch und frisch. Selbst gemachte Bärlauchbutter oder Bärlauchpesto sind gefroren rund 3 Monate haltbar.











