Ich teste die besten Smoothie-Maker im Vergleich
Die Mini-Standmixer für Smoothies aus meinem Test haben es in sich: Sie bekommen auch harte Nüsse und gefrorenes Obst klein und eignen sich besonders gut zum Mitnehmen.
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Wie der Name schon sagt muss ein Smoothie vor allem eins sein: smooth, also glatt. Egal, wie hart, kantig oder bröselig die zu mixenden Zutaten sind – am Ende soll eine homogene, trinkbare Flüssigkeit dabei herauskommen.
Dafür braucht es einen starken Motor und scharfe Klingen. Zum Mixen müssen in der Regel mindestens 200 ml Flüssigkeit mit in den Smoothie-Maker (z. B. Hafer- oder Buttermilch). Insgesamt liegt die Füllmenge der Kleingeräte bei maximal 700 ml.
- Alle Smoothie-Maker im Vergleich
- Testsieger: Philips 5000 Series Smoothiemaker
- Bosch Mini-Standmixer VitaPower Serie 2
- Akku & Thermo: Nutribullet Flip Smoothie Maker
- Ninja Blast – kabelloser Mixer als leichter Begleiter
- Weitere Smoothie-Maker im Vergleich
- Mein Fazit zu Smoothie-Makern
- Häufige Fragen zu Smoothie-Makern
In meinem Smoothie-Maker-Test prüfe ich, ob die Mini-Mixer auch harte und gefrorene Zutaten zerkleinern und wie leicht sie sich reinigen lassen. Außerdem schaue ich auf die Verarbeitung von Motorbasis und Mixbehälter. Ich teste, ob die Mixer fest stehen oder kippeln und wie laut sie sind.
Unter diesen Gesichtspunkten hat sich der Philips 5000 Series Mini-Standmixer in meinem Test an die Spitze gemixt. Er bietet das beste Gesamtpaket im Vergleich und liefert die nötigen Umdrehungen für den Vitaminkick am Morgen.
Alle Smoothie-Maker im Vergleich
Die Smoothie-Maker im Test (auch Mini- oder Personal-Mixer genannt) funktionieren entweder mit Kabel oder Akku.
Bei allen geprüften Mini-Mixern wird der Motor (in den wenigen Sekunden, die sie für eine Portion benötigen) nicht heiß. Die Klingen erhitzen den Inhalt kaum: bis maximal 30 Grad. Ab dieser Temperatur werden empfindliche Vitamine, wie Vitamin C und B1, zersetzt – was natürlich nicht passieren soll.
Die Bedienung von Smoothie-Makern ist simpel: Sie haben in der Regel nur eine Ein- und Aus-Taste (wenn überhaupt). Per Knopfdruck oder Dreh-Mechanismus verarbeiten sie im Shake dann weiche Früchte ebenso wie harte Nüsse.
Automatische Programme, mehrere Geschwindigkeitsstufen oder Vakuumpumpen findest du bei größeren Standmixern oder Hochleistungsmixern. Diese findest du in unserem großen Standmixer-Test.
So holst du das Beste aus deinen Smoothies raus
Damit dein Drink nicht nur lecker, sondern auch gesund ist, solltest du Smoothies immer frisch mixen und nicht länger als zwei Stunden lagern. Der Grund dafür: Oxidation (durch Sauerstoffzufuhr), Hitze und Licht bauen empfindliche Vitamine ab.
Um die Hitzeentwicklung beim Mixen zu minimieren, füge ein paar Eiswürfel, gefrorene Beeren oder Spinat hinzu, damit alles schön kühl bleibt – und der Vitamingehalt nicht leidet!
Wer regelmäßig Smoothies zum Frühstück trinkt, mixt sie besser direkt am Morgen und nicht schon am Abend vorher. Alternativ (bei einem Gerät mit Akku) einfach alle Zutaten im Akkugerät mitnehmen und im Auto, Büro oder Gym frisch mixen.

Reine Obst-Smoothies ohne weitere Zutaten sind wenig nahrhaft. Füge noch gesunde Fette und Ballaststoffe in Form von Nüssen oder Saaten hinzu. Zu einem vollwertigen Frühstück werden sie, wenn du Obst mit viel Gemüse mischst – das liefert neben Vitaminen noch weitere wichtige Nährstoffe.
Testsieger: Philips 5000 Series Smoothiemaker
Nicht ohne Grund ist der Mini-Mixer 5000 von Philips der Stiftung-Warentest-Sieger: Er bietet die meiste Power zum besten Preis und hat den größten Behälter im Test.

Der kleine Philips-Mixer bezieht seine starken 800 Watt über ein 85 cm langes Kabel – nicht, wie etwa der Nutribullet, über einen Akku. Für meinen Bedarf ist das kein Nachteil, da ich gerne zu Hause mixe und anschließend nur den Becher mitnehme.

Den Philips-Smoothie-Mixer aktivierst du allein durch das Einsetzen und Herunterdrücken des Mixbechers. Er kommt also komplett ohne Tasten oder Drehknöpfe aus. Einmal eingerastet, läuft er, bis ich ihn durch Drehen in die entgegengesetzte Richtung wieder deaktiviere.

Anders als andere Mixer kommt er auch mit trockenen Zutaten zurecht. Ich mahle Granatapfel- und Orangenschalen zu einem feinen Pulver und der 5000 zerkleinert ohne zu zögern Nüsse und Kräuter.

Die Verarbeitung gefällt mir so gut wie sonst nur beim Nutribullet. Gegenüber diesem hat das Philips-Modell meines Erachtens aber den Vorteil des durchsichtigen Bechers. Den gibt es in drei verschiedenen Größen von 330 ml bis 700 ml – mit praktischen Klappdeckeln zum Trinken unterwegs.

Auf den Behältern sind Maßeinheiten aufgedruckt, was auch Smoothie-Neulingen die Zubereitung erleichtert.
Weiche, frische Zutaten oder Hartes (gefrorene Mango, Granatapfelkerne, Apfel) werden in 20 Sekunden zu einer glatten Flüssigkeit.
Mit über 80 Dezibel ist der Philips-Mixer zwar laut, überschreitet die Zimmerlautstärke – aber bei einer so kurzen Laufzeit stört er die Nachbar:innen nicht.
Den Mixaufsatz mit den Klingen reinige ich per Hand. Am einfachsten geht das, indem ich den Becher nach dem Benutzen mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel fülle und ihn ein paar Mal laufen lasse.
Alternativ kann ich aber auch das Messer abnehmen und die Teile in die Spülmaschine packen.
Bosch Mini-Standmixer VitaPower Serie 2
Der Bosch Smoothie-Maker VitaPower Serie 2 wird über ein Kabel mit 450 Watt Leistung betrieben, ist kompakt und leicht.

Wie der Testsieger, der Philips-Smoothie-Maker, hat der Bosch Vita-Mixer keinen Akku, sondern ein Kabel. Das Einsteigermodell ist mit nur einem Knopf denkbar einfach zu bedienen: Es mixt nur, wenn ich den Knopf gedrückt halte.

Zum Lieferumfang gehören die Motorbasis (mit Edelstahl ummantelt), der Aufsatz mit den Messern und ein leichter Becher aus durchsichtigem Tritan. Tritan ist ein Kunststoff, der keine Gerüche oder Farben annimmt und kratzfest ist. Er hat ähnliche Eigenschaften wie Glas, ist aber bruchsicher.

Die Klingenblätter des Rotors ragen beim Bosch Vita-Mixer weiter heraus als bei den Modellen von Ninja und Nutribullet, sie stehen auch nach oben ab. Das finde ich vor allem beim Einsatz in Familien schwierig, da die Verletzungsgefahr größer ist – nicht nur kleine Kinder können da leichter reinfassen.

Der Bosch Vita-Mixer bekommt einen roten Smoothie in 30 Sekunden klein – mit gekochter Roter Bete aus dem Garten, frischer Wassermelone, einer Nussmischung sowie gefrorenen Erdbeeren und schwarzen Johannisbeeren als Eiswürfen.
Hilfreich finde ich, dass ich die Konsistenz von außen überprüfen und die Farbe sehen kann.
Weniger praktisch ist, dass ich den Knopf gedrückt halten muss und es keine Maßangaben außen am Becher gibt. Für mich ist das zwar kein Problem, da ich die Mengen inzwischen gut per Augenmaß abschätzen kann. Für Einsteiger:innen bedeutet das Extra-Abmessen jedoch einen zusätzlichen Aufwand, wenn es schnell gehen soll.

Vorteil: Motor und Klingen sind zwei separate Teile. Der Klingenaufsatz – der Teil, der am stärksten verschmutzt wird – kann also mit in die Spülmaschine gegeben werden. Das geht bei den anderen Mini-Mixern im Test nicht.
Auslaufsicherer Transport und Ersatzflaschen des VitaPower
Der Verschluss des VitaPower Serie 2 Smoothie-Makers von Bosch schließt luftdicht, sodass Oxidation minimiert wird und die Farbe meines grünen Smoothies erhalten bleibt.
Der Deckel verfügt über einen festen Klickverschluss, der nicht direkt am Rand sitzt. Die Auslaufsicherheit ist selbst beim Tragen im Rucksack oder in der Yogatasche einwandfrei.

Der Bosch-Vita-Becher passt entweder aufrecht in die Tür des Kühlschranks oder ich kann ihn hinlegen. Außerdem lässt er sich in Flaschenhaltern im Auto sowie in Seitentaschen gut verstauen.

Wenn ich mehrere Personen im Haushalt mit Smoothies versorge oder mir mein Becher mal abhandenkommt, gibt es für den Bosch VitaPower Mini-Mixer Ersatzflaschen zu kaufen.
Akku & Thermo: Nutribullet Flip Smoothie Maker
Mein allererster Smoothie-Maker zu Hause war ein Nutribullet. Damals brachte mein Mitbewohner sie mit in unser Londoner Appartement. Die Power, eine Portion (590 ml) grünes Gemüse, gefrorenes Obst und Nüsse kleinzubekommen, hat jetzt auch der kabellose Nutribullet Flip Smoothie-Maker.

Obwohl der Nutribullet Flip Smoothie-Maker nur mit einem 120-Watt-Motor ausgestattet ist, mixt er sowohl rote als auch zähe grüne Zutaten. Der 30-Sekunden-Durchgang läuft nach einmaligem Drücken des Knopfes automatisch.
Geladen wird das Gerät per USB-C. Meiner Erfahrung nach reicht die Akkuladung für sechs Durchgänge. Der Nutribullet Smoothie-Maker schafft im Gegensatz zum Ninja Blast auch ein Pesto oder ein Chimichurri – und zwar ohne viel Flüssigkeit hinzuzufügen. Es reichen 30 ml Olivenöl.

Mit unter 70 dB Lautstärke ist der Nutribullet Flip der mit Abstand leiseste Smoothie-Mixer im Test. Manchmal war es tatsächlich schwer für mich festzustellen, ob er wirklich mixt, auch weil der Becher aus Metall ist und ich nicht wie bei den anderen ins Innere schauen kann.

Durch die Metallverkleidung als Thermo-Isolierung hält der Nutribullet-Mixer Smoothies und gefrorene Drinks bis zu 4 Stunden kalt und schützt die enthaltenden Vitamine vor Hitze und Licht. Perfekt für heiße Tage!
Die Trinköffnung befindet sich oberhalb des Motors und der Messer. Ich nehme sie immer ab und setze den To-go-Deckel auf den Becher, weil ich es irgendwie unangenehm finde, durch die Klingen zu trinken.
Der Schacht zwischen Klingen und Trinköffnung ist beim Nutribullet Smoothie-Mixer nicht so leicht zu säubern. Ich spüle ihn immer sofort mit Wasser aus und reinige ihn zusätzlich mit der mitgelieferten Bürste. Dadurch bekomme ich ihn mit etwas Mühe wieder sauber. Der Nutribullet Flip darf nämlich nicht in die Spülmaschine, sondern muss im Selbstreinigungsprogramm gereinigt werden.
Das stabile Modell aus Edelstahl kippelt nicht und ist nicht nur in Schwarz, sondern auch in verschiedenen anderen Farben erhältlich.
Ninja Blast – kabelloser Mixer als leichter Begleiter
Der kleine Ninja Blast Smoothie-Maker bereitet eine 0,5-Liter-Portion Smoothie zu. Wenn ich alle meine liebsten Zutaten wie Hafermilch, frisches Obst, Nüsse, Hagebuttenpulver, Eiswürfel, TK-Beeren und Grünzeug richtig schichte, sind sie in 60 Sekunden zusammengemixt.

Die Mengenangaben auf dem Becher erleichtern den Start. Der gerippte Becher hilft, einen starken Wirbel zu erzeugen.
Manche Zutaten aus den Smoothie-Rezepten bekommt der Ninja-Blast-Smoothie-Maker nicht so mühelos klein wie der Bosch VitaPower. Blockaden kann ich aber immer durch kräftiges Schütteln lösen.

Den Akku-Mixer von Ninja muss ich alle zwei bis drei Tage aufladen, sonst geht die rote Kontrollleuchte an. Im Smoothie-Maker-Test beeinträchtigt das meinen knappen Zeitplan morgens nur einmal, dann habe ich mir das Aufladen angewöhnt.
Der Farbcode, der beim Ninja Blast auf den Ladestand verweist, ist immerhin leichter verständlich als das Blinkverhalten beim Nutribullet Flip Mixer.
Der Ninja Blast kann sich zwischen den Anwendungen mit Wasser und einem Tropfen Spülmittel in 30 Sekunden selbst reinigen. Der Durchgang erreicht aber nicht den Deckel und den Boden.
Während des Waschgangs ist auch offensichtlich, dass der Smoothie-Maker von Ninja stärker kippelt als die beiden anderen Geräte – nicht nur an Bord eines Segelschiffs.

Losgelöst von der Motorbasis hat der Becher vom Ninja Blast im Grunde genommen zwei Deckel: einen mit Trinköffnung und einen zum Verschließen des Bodens. Alle sind aus BPA-freiem Kunststoff gefertigt und spülmaschinenfest.
So verschlossen ist der Blast-Becher auslaufsicher. Ich habe ihn meist aufrecht außen am Rucksack oder im Getränkehalter des Autos transportiert. In die Yogatasche oder zum Laptop würde ich ihn allerdings nicht werfen, weil er auch mal versehentlich aufschnappt.

Nach einem Jahr Langzeittest des Ninja Blast haben sich bei mir die Messer von der Drehkurbel gelöst, wodurch der Blender kaputtging. Gut, dass Ninja eine einjährige Garantie anbietet!
Weitere Smoothie-Maker im Vergleich
Neben den von mir getesteten Smoothie-Makern stelle ich dir im nächsten Abschnitt noch einige Modelle vor, die im Vergleich vielversprechend aussehen, wir selbst aber noch nicht geprüft haben.
WMF-Smoothie Maker Kult X Mix & Go
Laut Hersteller ist der WMF Kult X Mix & Go auch zum Mixen und Zerkleinern von Nüssen und Gewürzen (wie Salz, Pfeffer oder Zucker) sowie zum Schreddern von Eiswürfeln für Crushed Ice geeignet.
Möglich machen das die vierflügeligen Edelstahlmesser und ein leistungsstarker Motor. Die Tritan-Flaschen bieten Platz für 600 ml Smoothie, haben ein schlankes Design und eine Skala.

Russell Hobbs Mixer – Standmixer & Smoothie-Maker
Den Mini-Mixer von Russell Hobbs aktivierst du durch Druck von oben auf den Mixbehälter.
Er stellt eine Smoothie-Portion von 600 ml her, bei einer Leistung von 300 Watt und mit nur zwei Klingen.
Den Russell-Hobbs-Smoothie-Maker gibt es auch immer mal wieder bei Lidl im Angebot.

Mein Fazit zu Smoothie-Makern
Wenn du deine frisch zubereiteten Smoothies zeitnah verbrauchst, sie in luftdichten Flaschen transportierst oder für wenige Stunden im Kühlschrank lagerst, musst du dir keine Sorgen über verlorene Vitamine (und Farbe!) machen.
Mein Testsieger ist der Philips 5000 Series Smoothiemaker. Er mixt sich mit seiner kraftvollen Motorleistung und den durchdachten Bechern an die Spitze.
Der Bosch VitaPower Serie 2 ist ein starkes Einsteigermodell, das mit einfacher Bedienung und wenig Gewicht überzeugt.
Der Nutribullet Flip Smoothie-Maker ist mit dem Thermobecher optimal gegen Oxidation und Licht geschützt und eignet sich besonders gut für grüne Smoothies und sogar Pestos.
Am besten für den schnellen Smoothie oder Proteinshake unterwegs, z. B. auf Reisen oder im Fitnessstudio, ist der leichte Ninja Blast Smoothie Maker.
Häufige Fragen zu Smoothie-Makern
Wieviel Watt braucht ein Smoothie-Maker?
Ein Mixer für Smoothies sollte eine Leistung von mindestens 100 Watt bringen. Es kommt aber weniger auf die Wattzahl an, sondern mehr auf die Übersetzung der Umdrehungen auf die Klingen. Bei einer guten Konstruktion und hochwertigen Materialien der Klingen reicht bei den kleinen Standmixern auch eine geringere Leistung.
Worauf solltest du beim Kauf eines Smoothie-Makers achten?
Achte bei deiner Wahl eines Mini-Mixers vor allem auf Lautstärke, Leistung, Fassungsvermögen, einen BPA-freien Mixbehälter und darauf wie gut er harte oder gefrorene Zutaten zerkleinert.
Welcher Smoothie-Maker ist der beste?
Unter Berücksichtigung unserer Testkriterien ist der Philips 5000 Series Smoothiemaker der beste kleine Standmixer speziell für Smoothies. Er überzeugt mit seiner Motorleistung, mehreren Bechern und sechs Klingen.
Welche Ausstattung oder Funktionen sind wichtig?
Die Möglichkeit, mehrere Trinkflaschen auf einmal zu bekommen, schadstofffreie Einzelteile, langlebige Klingen und eine leichte Reinigung (z. B. spülmaschinenfeste Teile) sind sinnvoll.
Was kann ich mit einem Smoothie-Maker alles machen?
Neben Smoothies lassen sich mit allen Geräten auch Shakes und Soßen zubereiten oder sogar Nussmus, Getreidemilch und Suppen (bei Geräten mit Wärmefunktion).











