Auch im Sommer

Kürbis grillen – Grundrezept für gerösteten Hokkaido

Eine Grillschale mit mehreren gegrillten Kürbisspalten, die mit Granatapfelkernen, Zitrone und Kräutern garniert sind, steht auf einem violetten Untergrund neben zwei Tellern, auf denen bereits ein paar gegrillte Hokkaido-Spalten mit Fladenbrotstücken liegen.
Gegrillter Kürbis bekommt durch Kreuzkümmel und Curry eine orientalische Note und passt mit Granatapfel und Koriander super zu Fladenbrot. Foto: LECKER @ Bauer Media Group
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Gegrillten Kürbis kennst du bisher nur aus dem Ofen? Dann solltest du die Riesenbeere unbedingt beim nächsten Barbecue auf den Rost legen. Erst bei den hohen Grilltemperaturen wird der Kürbis richtig kross und karamellisiert ähnlich wie gegrillte Süßkartoffel.

Kürbis grillen kannst du übrigens nicht nur an warmen Herbsttagen. Einige Kürbissorten wie den Hokkaido gibt es auch abseits der Saison in gut sortierten Supermärkten oder Asia Shops zu kaufen. Dem vegetarischen Grillabend steht also selbst im Sommer nichts im Wege! Unser Grundrezept zeigt Schritt für Schritt, wie du den Kürbis grillen und für deinen Geschmack verfeinern kannst.

  • Zubereitungszeit:
    40 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach
VeganGlutenfreiLaktosefreiLowcarb

Zutaten

Personen (à 150 g)

600 g Kürbis (z. B. Hokkaido)

2 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

Gewürze nach Geschmack (z. B. Currypulver, Chiliflocken und Kreuzkümmel)

Zubereitung

1

Grill auf mittlere Hitze (ca. 180 °C) vorheizen. Inzwischen Kürbis halbieren, Kerne und Kerngehäuse mit einem Löffel herauskratzen und Kürbis schälen (entfällt beim Hokkaido). Kürbishälften in ca. 2 cm dicke Spalten schneiden und mit Olivenöl einstreichen. Salz und Pfeffer nach Belieben mit anderen Gewürzen mischen und Kürbis damit würzen.

2

Kürbis bei indirekter Hitze 25–30 Minuten grillen, dabei nach der Hälfte der Zeit mit einer Grillzange wenden. Falls der Kürbis noch nicht braun ist, bei direkter Hitze kurz nachrösten.

Nährwerte

Pro Person

  • 83 kcal
  • 2 g Eiweiß
  • 5 g Fett
  • 7 g Kohlenhydrate
Kürbis vorkochen

Hartes Gemüse wie Kürbisse brauchen recht lange, um auf dem Grill weich zu werden. Um die Garzeit zu verkürzen, kannst du den Kürbis ca. 6 Minuten in Salzwasser vorkochen und in der Zwischenzeit den Grill vorheizen.

Kürbis in der Grillschale rösten

Weil der Kürbis beim Grillen leicht am Rost festklebt, verwendest du am besten eine Grillschale. Die kannst du mit etwas Rapsöl einstreichen, damit der Grill-Kürbis sich hinterher besser löst. Die Methode funktioniert auf allen Grill-Modellen.

Welche Kürbissorten eignen sich zum Grillen?

Prinzipiell kannst du jeden Kürbis grillen. Der Hokkaido ist besonders beliebt, weil du ihn samt Schale rösten kannst. Gut schmecken aber auch gegrillter Butternut oder Muskatkürbis. Sie brauchen auf dem Grill ca. 30 Minuten, also etwas länger als ihr oranger Kollege.

Willst du einen Spaghettikürbis grillen, solltest du etwas mehr Zeit mitbringen. Denn aufgrund des faserigen Fruchtfleischs kannst du ihn nicht so gut in Spalten schneiden. Zum Grillen halbierst du ihn, streichst ihn mit Öl und Gewürzen ein und garst ihn bei indirekter Hitze ca. 1 Stunde bei 180–200 Grad. Die „Spaghettifäden“ kannst du dann einfach aus der Schale lösen.

Kann ich den Kürbis vorm Grillen marinieren?

Noch mehr Geschmack erhält dein gegrillter Kürbis, wenn du ihn vorher für mindestens 30 Minuten in eine Grillmarinade legst. Dafür mischst du einfach Olivenöl und etwas Balsamico-Essig mit den Gewürzen deiner Wahl. Nach Belieben kannst du noch gehackten Knoblauch, Zwiebeln und für eine süße Note einen Schluck Apfelsaft hinzugeben.