Saatenbrot - kerniges Rezept ohne Mehl

Haferflocken-Saaten-Brot Rezept
Unser Saatenbrot ist schön saftig und hält gut zusammen. Foto: Are Media Syndication
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Viele Kerne, Nüsse und Haferflocken machen das Saatenbrot saftig, sättigend und lange haltbar. Es wird ganz ohne Hefe und Mehl gebacken und ist deshalb sogar glutenfrei.

  • Zubereitungszeit:
    90 Min.
  • Wartezeit:
    480 Min.
  • Niveau:
    einfach
VeganGlutenfreiLaktosefrei

Zutaten

Scheiben

150 g Nüsse (z. B. Haselnüsse) oder Mandeln

150 g Haferflocken

Salz

90 g Lein­samen

4 EL Flohsamenschalen

2 EL Chiasamen

50 g Kürbiskerne

130 g Sonnenblumenkerne

2 EL Sesam

1 EL Ahornsirup

3 EL Öl

Zubereitung

1

Eine Kastenform (ca. 30 cm) mit Öl ausstreichen. Nüsse hacken und mit Haferflocken, 1 TL Salz, Leinsamen, Flohsamenschalen, Chiasamen, Kernen und Sesam gut mischen. Sirup, Öl und 350 ml Wasser verquirlen, zu den trockenen Zutaten gießen und alles gründlich verrühren, bis ein dicker, zäher Teig entstanden ist. Evtl. noch ein wenig Wasser oder gemahlene Nüsse einarbeiten. Den Teig in die Form geben und über Nacht kalt stellen.

2

Am nächsten Tag im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 160 °C) 20–30 Minuten backen. He­rausnehmen, Brot aus der Form lösen, auf ein Backblech setzen und 30–40 Minuten fertig backen. Brot auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Nährwerte

Pro Scheibe

  • 230 kcal
  • 9 g Eiweiß
  • 15 g Fett
  • 11 g Kohlenhydrate

Das Saatenbrot lässt sich einfach variieren!

Du kannst die Sorten und Mengen der Saaten im Rezept easy nach deinem Geschmack anpassen. Ersetze zum Beispiel einen Teil der Sonnenblumenkerne durch Pinienkerne oder Hanfsamen. Auch schwarzer und weißer Sesam oder etwas Schwarzkümmel bringen Abwechslung ins Brot. Für eine Low Carb-Variante reduzierst du einfach die Haferflocken um die Hälfte und fügst mehr Saaten und Nüsse hinzu.

Auch bei den Nüssen bist du flexibel: Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse – wähle, was dir schmeckt oder was du gerade zu Hause hast. Für eine süße Variante kannst du klein geschnittene Datteln, Feigen oder Cranberrys unter den Teig mischen. So wird dein Saatenbrot jedes Mal ein bisschen anders.

Tipps für die perfekte Konsistenz

  • Ausreichend quellen lassen: Lass den Teig unbedingt mindestens mehrere Stunden, am besten über Nacht, quellen. So binden Flohsamenschalen, Chiasamen & Co. das Wasser optimal und sorgen für den nötigen Halt.

  • Teig nicht zu trocken, nicht zu feucht: Die Masse sollte schön zäh und klebrig sein, aber nicht auseinanderfallen. Wenn dir der Teig zu fest vorkommt, gib esslöffelweise extra Wasser dazu. Ist er zu feucht, kannst du ein paar mehr gemahlene Nüsse oder Saaten unterrühren.

  • Backform gut fetten: So lässt sich das Saatenbrot später leichter lösen und bleibt nicht kleben.

  • Klopfprobe machen: Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man auf die Unterseite klopft.

  • Ruhen lassen: Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, bevor du es anschneidest. Wenn du das Brot richtig lagerst, bleibt es dann mehrere Tage frisch.

Was genau ist Saatenbrot?

Saatenbrot ist ein Brot, das mit einer Vielzahl von verschiedenen Samen wie Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Kürbiskernen oder Sesam gebacken wird. Dadurch erhält das Brot nicht nur einen besonders nussigen Geschmack, sondern liefert auch wertvolle Ballaststoffe und gesunde Fette.

Die verschiedenen Samen versorgen uns zudem mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen wie Magnesium und Zink sowie sekundären Pflanzenstoffen, die zu einer gesunden Verdauung beitragen und lange satt machen. Das macht es perfekt für ein gesundes Frühstück!

Häufige Fragen zu Saatenbrot:

Saatenbrot ist reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und die Darmgesundheit unterstützen. Besonders Leinsamen, Chiasamen und Flohsamenschalen bringen viele lösliche Ballaststoffe mit, die im Darm quellen, lange satt machen und eine regelmäßige Verdauung fördern.

Saatenbrot kann beim Abnehmen unterstützen, weil es dank seines hohen Ballaststoff- und Eiweißgehalts lange satt macht und Heißhunger vorbeugt. Allerdings steckt in den vielen Kernen und Nüssen auch eine ordentliche Portion gesunder Fette, was das Brot insgesamt recht kalorienreich macht.

Wer auf die Kalorien achten möchte, sollte Saatenbrot deshalb bewusst genießen und idealerweise auf eine ausgewogene Portionsgröße im Rahmen der täglichen Ernährung achten.

Gut verpackt, zum Beispiel in einem sauberen Baumwolltuch oder einer Brotbox, hält sich Saatenbrot bei Zimmertemperatur etwa 4–5 Tage frisch. Auch praktisch: Du kannst das Brot einfrieren. Dafür in Scheiben schneiden, luftdicht verpacken und ins Gefrierfach geben. So hast du immer einen Vorrat, der schnell aufgetaut ist.

Aus LECKER-Sonderheft 3/2022