Kartoffelsalat - das klassische Rezept mit Brühe wie von Oma

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Das Kartoffelsalat-Rezept mit Brühe ist ein absoluter Klassiker, der bei uns dank Oma schon lange Tradition hat. Das Dressing mit Zwiebeln, Öl, Senf und Essig gelingt ganz einfach und verleiht feine Würze. Kartoffelsalat ohne Mayo schmeckt am besten lauwarm oder gut durchgezogen!

  • Zubereitungszeit:
    60 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach

Zutaten

Personen

1 kg festkochende Kartoffeln

3 kleine Zwiebeln (120 g)

4 EL Sonnenblumenöl

1 EL mittelscharfer Senf

350 ml Gemüsebrühe

ca. 5 EL Weißwein-Essig

80 g gewürfelter roher Schinken

Salz, Pfeffer, Zucker

1 Bund Schnittlauch (optional)

Zubereitung

1

Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser 20–25 Minuten kochen. Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln darin ca. 15 Minuten zugedeckt dünsten. Senf und Brühe dazugeben und aufkochen. Essig und Schinken dazugeben, Brühe mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

2

Kartoffeln abgießen, abschrecken, pellen, in Scheiben schneiden. Pellkartoffeln in Scheiben schneiden, mit der noch warmen Brühe übergießen und vorsichtig vermengen. Mindestens 20 Minuten in der Brühe ziehen lassen.

Pellkartoffeln mit Brühe, Zwiebeln und Speck mischen
Die Pellkartoffeln werden mit der noch warmen Brühe aus Zwiebeln, Speck, Essig und Senf vermengt Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
3

Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Kartoffelsalat zum Durchziehen kalt stellen oder warm servieren. Nach Belieben Schnittlauch waschen, in feine Ringe schneiden und zum Salat geben.

Nährwerte

Pro Person

  • 333 kcal
  • 10 g Eiweiß
  • 13 g Fett
  • 41 g Kohlenhydrate

So bleibt alles gut in Form

Die Kartoffelscheiben am besten mit einem großen Löffel oder Salatbesteck unter die Brühe heben - nicht rühren, sonst zerdrückst du die Scheibchen möglicherweise und der Salat wird matschig.

8 Geling-Tipps für perfekten Kartoffelsalat mit Brühe

Ein klassischer Kartoffelsalat mit Brühe steht und fällt mit ein paar einfachen, aber entscheidenden Details. Denn obwohl das Rezept auf den ersten Blick unkompliziert wirkt, machen kleine Fehler schnell den Unterschied zwischen „ganz okay“ und richtig lecker:

1. Kartoffeln richtig garen - nicht zu weich, nicht zu hart

Die richtige Konsistenz ist entscheidend: Die Kartoffeln sollten gar sein, aber noch leicht Biss haben. Sind sie zu weich, zerfallen sie beim Mischen und der Salat wird matschig. Sind sie zu hart, nehmen sie das Dressing nicht richtig auf. Am besten eignen sich festkochende Kartoffeln mit einer Garzeit von etwa 15-20 Minuten (je nach Größe).

2. Wähle die richtige Kartoffelsorte

Fürs klassische Kartoffelsalat-Rezept am besten festkochende Sorten wie beispielsweise Annabell oder Linda verwenden. Die behalten ihre Form und sorgen dafür, dass der Salat schön „schnittfest“ bleibt. Mehligkochende Kartoffeln saugen sich zu stark voll und werden schnell breiig.

3. Wer zusätzlich Gewürzgurken verwenden möchte

Sie sind kein Muss aber Gewürzgurken können ein Extra an Frische und Säure in den Salat bringen. Wichtig ist hier jedoch die Balance: Zu saure oder sehr salzige Gurken können den Geschmack schnell überlagern. Besser sind milde Gewürzgurken, fein gewürfelt. Wer möchte, kann mit etwas Gurkenwasser zusätzlich würzen.

4. Geschmack kommt aus der Brühe

Die Brühe ist das Herzstück des Kartoffelsalat-Rezepts. Sie darf ruhig kräftig gewürzt sein, denn die Kartoffeln nehmen später viel davon auf und mildern den Geschmack etwas ab. Lieber etwas intensiver abschmecken als zu zurückhaltend.

5. Essig, Öl und Senf - auf die Balance kommt's an

Ist der Salat zu sauer geworden, hilft ein kleiner Schuss Öl. Bei zu viel Salz kann zusätzliche ungesalzene Brühe oder ein paar extra Kartoffeln ausgleichen. Senf sollte nur unterstützen und nicht dominieren, sonst wird der Geschmack zu scharf.

6. Brühe immer heiß über die Kartoffeln geben

Damit die Kartoffeln die Aromen optimal aufnehmen können. Nur so verbindet sich alles richtig und der typische, intensive Geschmack entsteht.

7. Kartoffeln warm oder lauwarm verarbeiten

Am besten werden die Kartoffeln noch warm oder lauwarm mit der Brühe vermischt. So sind sie besonders aufnahmefähig und nehmen das Dressing gleichmäßig auf.

8. Den Kartoffelsalat nicht in Brühe ertränken

Der Kartoffelsalat sollte schön saftig sein, aber nicht in Flüssigkeit schwimmen. Die Brühe wird nach und nach zugegeben, bis alle Kartoffeln leicht ummantelt sind. Zu viel Flüssigkeit macht den Salat schnell wässrig und nimmt ihm Aroma und Struktur.

Kartoffelsalat vegetarisch zubereiten

Für einen vegetarischen Kartoffelsalat mit Brühelässt du den Speck einfach weg oder ersetzt diesen durch eine geeignete Fleischalternative, z. B. Räuchertofu oder vegane Speckwürfel aus dem Supermarkt.

Wie viel Kartoffelsalat pro Person sollte man einplanen?

Kartoffelsalat mit Brühe passt zu vielen Anlässen das ganze Jahr über. Besonders im Sommer gehört er zu den beliebtesten Beilagen beim Grillen, zum Beispiel zu Würstchen, Steak, Frikadellen oder Grillgemüse. Auch an Weihnachten oder Silvester wird Kartoffelsalat traditionell gern mit Würstchen serviert. Ebenso beliebt ist er auf Buffets, Familienfeiern oder Kindergeburtstagen, weil er sich gut vorbereiten lässt und fast allen schmeckt.

Menge an Kartoffelsalat pro Person:

  • 200-250 g pro Person als Beilage beim Grillen oder am Buffet

  • 300-400 g pro Person, wenn Kartoffelsalat das Hauptgericht ist, zum Beispiel mit Würstchen

Für größere Gruppen lohnt es sich, lieber etwas großzügiger zu planen. Reste kannst du dann auch ganz einfach ein paar Tage in einer Frischhaltedose im Kühlschrank aufbewahren - Kartoffelsalat schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser!

Nützliches Zubehör für Kartoffelsalat

Fragen zum Thema Kartoffelsalat:

Für den perfekten Kartoffelsalat empfehlen wir eine vorwiegend festkochende oder festkochende Kartoffelsorte zu wählen. Durch ihren geringeren Stärkegehalt behalten sie beim Kochen ihre Form und lassen sich danach gut in Scheiben schneiden, ohne dass sie zerfallen. Sie können das Dressing gut aufnehmen, ohne matschig zu werden und sind ideal, wenn du den Kartoffelsalat länger duchziehen lassen möchtest.

Je länger der Kartoffelsalat durchziehen kann, desto besser schmeckt er auch. Wir empfehlen daher den Kartoffelsalat idealerweise einen Tag vorher zuzubereiten, damit er über Nacht durchziehen kann. Möchtest du ihn noch am selben Tag servieren, sollte er mindestens 2 Stunden lang ziehen.

Reste vom Kartoffelsalat halten sich gut abgedeckt 2-3 Tage im Kühlschrank, also kannst du den Salat auch noch am nächsten Tag bedenkenlos essen.

Kartoffelsalat mit Brühe ist zwar robuster als Varianten mit Mayo, sollte aber trotzdem nicht stundenlang ungekühlt in der Sonne stehen. Gerade bei sommerlichen Temperaturen gilt: maximal etwa 2 Stunden ungekühlt stehen lassen.

Welches Fleisch zu Kartoffelsalat?

Eine klassische Beilage zu Kartoffelsalat sind Würstchen - ob Wiener, Bratwurst- oder Grillwurst. Aber auch zu Steaks vom Grill, zu knusprig gebratenem Schnitzel, Omas Frikadellen oder gebratenem Leberkäse passt Kartoffelsalat sehr gut. Wer außerdem eine Alternative zum Speck im Dressing sucht, ist mit kleingeschnittenen Fleischresten vom Sonntagsessen, z. B. Roastbeef oder Schweinebraten gut bedient.

Welche Gemüsebeilage zu Kartoffelsalat?

Gekochtes Gemüse wie Karotten, Bohnen, Spargel oder Brokkoli passen außerdem sehr gut zu Kartoffelsalat. Genauso wie ein knackiger, einfacher gemischter Salat.

Schwäbischer und bayerischer Kartoffelsalat sehen sich auf den ersten Blick ähnlich, unterscheiden sich aber ein wenig im Dressing und der Konsistenz. Gemeinsam haben beide Varianten aber die Brühe als Basis und dass sie ganz ohne Mayo auskommen.

Schwäbischer Kartoffelsalat: Warmes Dressing aus Brühe, Essig, Öl und Senf. Konsistenz ist daher etwas „schlonzig“.

Bayerischer Kartoffelsalat: Dressing nur aus Brühe, Essig und Öl - Senf wird deutlich sparsamer verwendet oder ganz weggelassen. Konsistenz daher etwas leichter und weniger cremig.