Haselnussmakronen - schnell & einfach gebacken

Eine Schüssel mit hellen Makronen, man sieht deutlich Nussstücke, rundherum weihnachtliche Deko
Saftig, süß, lecker: Haselnussmakronen für den weihnachtlichen Plätzchenteller Foto: LECKER @ Bauer Media Group
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Weihnachten ohne Haselnussmakronen? Undenkbar! Omas Plätzchenklassiker besticht durch seine weiche und saftige Konsistenz und gehört zur Adventszeit in jede Keksdose. Wir verraten dir das einfache und schnelle Rezept - mit und ohne Oblaten.

  • Zubereitungszeit:
    15 Min.
  • Wartezeit:
    10 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach

Zutaten

Stück

150 g ganze Haselnüsse

100 g gemahlene Haselnüsse

2 Eiweiß (Gr. M)

1 Prise Salz

100 g Zucker

1 TL Bio-Zitronenschale

35 runde Oblaten (Ø 4 cm)

Zubereitung

1

Haselnusskerne grob hacken und mit gemahlenen Haselnüssen mischen. Eiweiß und Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen. Dabei nach und nach Puderzucker einrieseln lassen.

2

Zitronenschale und Nüsse vorsichtig unterheben. Auf je eine Oblate ca. 1 TL Makronen-Masse geben und mit etwas Abstand auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen.

3

Blechweise im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 150 °C) 15-20 Minuten backen. Haselnussmakronen herausnehmen und auskühlen lassen.

Nährwerte

Pro Stück

  • 60 kcal
  • 1 g Eiweiß
  • 5 g Fett
  • 3 g Kohlenhydrate

Haselnussmakronen ohne Oblaten backen

Klassischerweise wird der nussige Eischnee auf Oblaten gebacken. Wenn du keine zu Hause hast, kannst du die luftige Masse mit genügend Abstand direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

Makronen-Masse praktisch portionieren

Statt die Masse mit einem Teelöffel auf die Oblaten zu klecksen, kannst du sie in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und portionieren. Alternativ kannst du einen speziellen Makronenformer verwenden - damit geht's kinderleicht!

Nussmakronen sind ideal, um Eiweiß zu verwerten

Wenn du in der Weihnachtszeit Eiweiß verwerten möchtest, sind Makronen ideal. So hat es meine Oma früher schon gemacht! Die Zutaten hatte sie meist im Vorrat und so wurde aufgeschlagener Eischnee mit gemahlenen und gehackten Nüssen, Zucker, Salz sowie etwas Zitronenabrieb zum schnellen, luftigen Weihnachtsgebäck.

Tipps für perfekte Haselnussmakronen

Haselnuss-Makronen sind perfekt gelungen, wenn sie weich und saftig sind. Um das zu erreichen, solltest du sie nicht zu heiß und zu lange backen. Ideal sind 15 Minuten bei etwa 150 °C.

Wenn die Makronen im Ofen zu flachen Keksen zerlaufen, wurde das Eiweiß vermutlich nicht steif genug geschlagen. Achte beim Eischnee schlagen darauf, dass die Rührschüssel unbedingt fettfrei ist, denn Fett verhindert, dass das Eiweiß eine ausreichend feste Struktur bilden kann. Eine Prise Salz und ein Spritzer Zitronensaft erhöhen die Standfestigkeit des Eischnees.

Haselnussmakronen solltest du nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und dann in einer Plätzchendose aus Blech aufbewahren. So bleiben sie etwa 2-3 Wochen frisch. Damit die Makronen schön saftig bleiben, kannst du einen Apfelschnitz mit in die Dose legen.

Nach dem Backen der Nussmakronen bleiben zwei Eigelbe übrig, die du super für ein weiteres Plätzchen-Rezept verwerten kannst: Für unsere einfachen Plätzchen mit Eigelb machst du aus den Ei-Resten sowie etwas Mehl, Zucker und Butter schnelle Engelsaugen. Zum Bestreichen der Kekse ist Milch völlig ausreichend und so kommst du mit zwei Eigelben wunderbar aus!

Noch mehr Rezept-Tipps zur Verwertung von Eigelb gibt's hier >>