Ökotest: Diese Bio-Porridges schneiden am besten ab – Pestizid-Schock bei beliebter Marke
Haferbrei gilt als perfekte Basis für einen energiereichen Start in den Tag. Doch nicht jedes Fertigporridge hält das Gesundheitsversprechen.
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Der aktuelle Test von Ökotest zeigt deutliche Unterschiede zwischen Bio-Produkten und bekannten Müsli-Marken. Eine beliebte Marke fiel sogar mit „mangelhaft“ durch.
Getestet wurden 19 Instant-Porridges mit Beeren oder Früchten. Mit dabei: Marken wie mymuesli, Seitenbacher, Rapunzel, Alnatura und Rewe. Im Labor prüfte Ökotest die Produkte unter anderem auf Pestizide, Mineralölbestandteile, Schimmelpilzgifte und Schwermetalle.
Diese Porridges lohnen sich laut Test
Insgesamt erhielten 11 Bio-Porridges die Note „sehr gut“.
Diese Bio-Porridges landen auf den vorderen Plätzen:
Rewe Bio Porridge Beere, Naturland für 2,99 € pro 500 g
Alnatura Hafer Porridge rote Beeren für 4,29 € pro 500 g
Note „sehr gut“ bekam auch diese bekannte Marke:
Mymuesli Bio Wild- berry Chia Porridge für 8,69 € pro 500 g
Die Ergebnisse zeigen: Auch preisgünstigere Produkte schneiden sehr gut ab. Wer mehr ausgeben möchte, erhält mit mymuesli zwar ein deutlich teureres Produkt – Abstriche bei der Qualität gibt es dafür aber zumindest nicht.
Seitenbacher Porridge fällt mit Note „mangelhaft“ durch
Am unteren Ende des Tests steht das Seitenbacher Frucht Porridge. Hier wurden gleich 10 verschiedene Pestizide nachgewiesen.
Seitenbacher Frucht Porridge für 6,99 € pro 500 g mit Note „mangelhaft“
Bio ist beim Instant-Porridge klar vorne – vor allem Bio-Eigenmarken überzeugen mit Bestnoten. Bekannte Müslimarken enttäuschen hingegen durch hohe Pestizidbelastung. Große Namen stehen also nicht automatisch für bessere Qualität.
Warum sich selbstgemachtes Porridge lohnt
Auch wenn viele Bio-Varianten bei den Instant-Porridges mit „sehr gut“ abschneiden, setze ich persönlich lieber auf selbst gemachtes Porridge. Denn: Die Fertigprodukte sind zwar pestizidfrei, enthalten aber je nach Marke oft überraschend viel Zucker – manchmal sogar in beträchtlichen Mengen. Bio heißt also nicht automatisch gesund! Achte beim Kauf von Instant-Porridge immer auch auf den Zuckergehalt in der Nährwerttabelle.
Selbst gemacht ist Porridge nicht nur günstiger und gesünder, sondern auch ganz einfach zubereitet. Mit ein paar Tricks gelingt er im Handumdrehen – und schmeckt dabei richtig lecker!
Mit unserem Grundrezept für Porridge bist du auch als Newbie gut aufgestellt und es kann nichts schief gehen:
Darum ist Porridge so gesund
Haferflocken sind echte Kraftpakete: Sie liefern dir Protein, Ballaststoffe, Magnesium, Eisen und Zink.
Die enthaltenen Ballaststoffe helfen sogar dabei, das „schlechte“ Cholesterin zu binden – ein Plus für Herz und Gefäße! Gleichzeitig freuen sich deine Darmbakterien über die Ballaststoffe und stärken so ganz nebenbei dein Immunsystem. Praktisch: Auch der Blutzuckerspiegel bleibt stabil – anders als bei Weißbrot & Co.
Damit aus deinem Porridge eine richtig vollwertige Mahlzeit wird und auch lecker schmeckt, toppe es mit frischem Obst, Nüssen und cremigem Joghurt. So wird aus deinem Porridge im Handumdrehen ein echtes Frühstücks-Highlight!
Ich rühre immer 1 EL Nussmus in mein Porridge. Das sorgt für extra Cremigkeit. Erdnussmus ist mein Lieblingsmus. Es ist günstig und bringt nochmal eine extra Portion Protein mit sich!
Porridge glutenfrei genießen
Hafer enthält von Natur aus kein Gluten, wird aber oft zusammen mit glutenhaltigem Getreide verarbeitet. Wer sich glutenfrei ernährt, sollte deshalb zu speziell als „glutenfrei“ gekennzeichneten Haferflocken greifen, wie etwa die glutenfreien Flocken von Kölln.
Ich selbst esse zwar nicht glutenfrei, liebe diese Flocken aber besonders: Sie sorgen für eine herrlich cremige Konsistenz im Porridge! Perfekt für Eilige: Einfach die Flocken mit heißem Wasser übergießen und nach und nach verrühren – so entsteht ganz ohne Kochen ein wunderbar sämiger Brei. Das Ergebnis habe ich bei anderen Marken so bisher nur durchs Kochen erzielen können.
Porridge mit Quinoa, Hirse und Co.
Für glutenfreien Frühstücksgenuss brauchst du nicht zwingend Haferflocken. Auch Buchweizen, Quinoa oder Hirse eignen sich hervorragend als Porridge-Basis. Sie liefern dir ebenfalls eine Bandbreite an gesunden Nährstoffen und sorgen für Abwechslung im Frühstücksalltag. Wir haben hier eine passende Rezept-Auswahl für dich zusammengestellt:
Quellen
Bundeszentrum für Ernährung: https://www.bzfe.de/
























