Vermeide diese 4 Fehler bei der Zubereitung

Klassischer Hackbraten aus dem Ofen - das beste Rezept

Klassischer Hackbraten Rezept
Serviere klassischen Hackbraten auf einem Bett aus Butterwirsing - Mmh! Foto: House of Food / Bauer Food Experts KG
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Klassischer Hackbraten aus dem Ofen ist ein echter Liebling der Hausmannskost und ein perfektes Familien- und Sonntagsessen. Er ist deftig, wunderbar saftig und sehr einfach zuzubereiten. Hier erfährst du alles, was du über Hackbraten wissen musst - vom klassischen Rezept über Varianten bis leckere Beilagen und passende Soßen.

  • Zubereitungszeit:
    105 Min.
  • Niveau:
    ganz einfach

Zutaten

Personen

1 Zwiebel

1,2 kg gemischtes Hackfleisch

4–5 EL Paniermehl

1 Ei (Gr. M)

2 EL mittelscharfer Senf

1 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer

½ Bund krause Petersilie

Zubereitung

1

Zwiebel schälen und fein würfeln. Hack, Paniermehl, Ei, Zwiebel, Senf und Tomatenmark verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Masse zu einem länglichen Braten formen, dabei nicht zu fest zusammenpressen, und in eine gefettete Fettpfanne oder Kastenform setzen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 150 °C/Umluft: 125 °C/Gas: Stufe 1) ca. 1 1/2 Stunden garen.

2

Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Braten herausnehmen, in Scheiben schneiden, auf einer Platte anrichten und mit Petersilie bestreuen.

Nährwerte

Pro Person

  • 801 kcal
  • 61 g Eiweiß
  • 55 g Fett
  • 16 g Kohlenhydrate

Beilagen für Hackbraten

Zu einem klassischen Hackbraten passen viele Beilagen - je nachdem, ob du es eher deftig, leicht oder raffiniert magst. Sowohl fürs Sonntagsessen, als auch zu festlichen Anlässen eignen sich Kartoffelbeilagen oder Rahmgemüse besonders gut:

Soßen für Hackbraten

Hackbraten schmeckt noch besser mit einer kräftigen Soße. Eine klassische Bratensoße oder Rahmsoßen sind hierfür die perfekten Begleiter, weil sie die deftigen Noten des Hackbratens optimal ergänzen und für eine saftige Konsistenz sorgen:

Warum wird mein Hackbraten beim Backen trocken?

Ein zu trockener Hackbraten kann verschiedene Ursachen haben. Doch wer ein paar Dinge bei der Zubereitung beachtet, kann schnell und einfach die 4 häufigsten Fehler vermeiden:

  1. Verwende nicht zu mageres Hackfleisch. Am besten greifst du zu gemischtem Hack mit einem Fettanteil von mindestens 20%.

  2. Achte auf ausreichend Flüssigkeit in Kombination mit einem Bindemittel. Paniermehl und Ei, oder ein in Milch aufgeweichtes Brötchen in der Hackmasse sorgen für Saftigkeit.

  3. Der Ofen sollte nicht zu heiß sein. Backe den Hackbraten bei maximal 150-160 °C, damit er nicht austrocknet. Die Kerntemperatur im Braten sollte bei ca. 75 °C liegen - überprüfen kannst du das während des Backvorgangs mit einem Bratenthermometer. Lasse den Braten nach der Backzeit außerdem mindestens 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen ruhen.

  4. Die Hackfleischmasse nicht zu fest in Form drücken. Wird der Braten zu stark gepresst, kann er zäh werden. Genau richtig ist es, wenn du die Hackmasse locker zurecht formst, dass der Braten nicht auseinanderfällt aber auch nicht alles zu kompakt zusammenklebt.

Was ist der Unterschied zwischen Hackbraten und falscher Hase?

Falscher Hase ist eine spezielle Variante des Hackbratens, die vor allem in Deutschland bekannt ist. Das Besondere: Er enthält eine Füllung aus gekochten Eiern, die in die Mitte der Hackfleischmasse gelegt und beim Anschneiden sichtbar werden. Der Name stammt vermutlich aus der Nachkriegszeit, als Fleisch knapp war und Wildgerichte durch Hackfleischgerichte ersetzt wurden – ein „falscher Hase“ also.